Neue Gießerei

Hydrotec schafft in Wildeshausen 100 Arbeitsplätze

Standort Wildeshausen: die Firma Hydrotec möchte auf dem eigenen Gelände eine Gießerei errichten.
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Standort Wildeshausen: die Firma Hydrotec möchte auf dem eigenen Gelände eine Gießerei errichten.

Wildeshausen – Die Firma Hydrotec Technologies in Wildeshausen wird aller Voraussicht nach Produktionskapazitäten nach Deutschland verlegen. Wie Vorstandsvorsitzender Uwe Brinkschulte in einer Pressemitteilung des Unternehmens vom Freitag erläutert, soll mit der Errichtung einer Gießerei am Standort Wildeshausen ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Zudem würden durch den Bau die regionale Wirtschaft gefördert und 100 neue, qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. „Dabei spielen umweltfreundliche Produktionsverfahren nach neuesten technischen Erkenntnissen sowie die Nachhaltigkeit eine tragende Rolle“, so Brinkschulte.

Als „attraktiver Arbeitgeber“ will Hydrotec laut eigener Mitteilung auch weiterhin Sozial- und Umweltverantwortung tragen und neue Wege gehen. „Weniger Importe, mehr Nachhaltigkeit. Das ist die Strategie, mit der das innovative Unternehmen seine kurz- und langfristigen Ziele verfolgt“, heißt es.

Gussprodukte aus Wildeshausen können auch wieder eingeschmolzen werden

„Bei Werkstoffen, Verarbeitung, Herstellung, Transport, Verwendung und Recycling legen wir größten Wert auf die Minimierung von Umweltbelastungen und die Optimierung des Ressourcenverbrauchs und der Herstellungsprozesse“, so Brinkschulte. „Wir engagieren uns gesellschaftlich an allen Standorten und suchen den interdisziplinären Austausch mit allen Gesprächspartnern. Als familiengeführtes, internationales Unternehmen ist es uns wichtig, auch über die Grenzen hinaus eine Unternehmenskultur mit flachen Hierarchien zu pflegen. Ein stets offener Dialog zwischen den Mitarbeitern und der Geschäftsleitung ist uns genauso wichtig, wie der Dialog mit den Gesellschafts- und Wirtschaftsgruppen unserer Region“, versichert Brinkschulte.

Vorstandsvorsitzender Uwe Brinkschulte.

Laut Unternehmensangaben können die Gussprodukte, die am Ende des Produktionsprozesses die neue Gießerei in Wildeshausen verlassen, auch nach vielen Jahren ausgebaut und wieder eingeschmolzen werden. „Dies ist ein Aspekt, der sowohl für uns als Produzent, aber auch für den Investor von Baumaßnahmen relevant ist“, betont Brinkschulte. Vorbehaltlich der Genehmigungsverfahren rechnet Hydrotec mit einem Produktionsstart im Jahr 2023.

Bürgermeister Jens Kuraschinski hatte in der Ratssitzung am Donnerstag berichtet, dass Hydrotec von den Plänen, ein Werk für die Herstellung von Betonteilen zu errichten, Abstand genommen hat. Das Bauleitplanverfahren sei deshalb ausgesetzt worden. Die Beratungen über die Fortführung des Bauleitplanverfahrens, so Kuraschinski, sind für die kommende Sitzung des Fachausschusses vorgesehen.

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Hintergrund: Gisbert Brinkschulte hatte seine Firma 1968 als Handelsvertretung in Bremen gegründet. Seit Jahren hat die Hydrotec Technologies AG ihren Sitz in Wildeshausen. Das familiengeführte Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Produkten der Entwässerungs- und Versorgungstechnik, sowie dem Garten- und Landschaftsbau. Neben 120 Mitarbeitern gehören auch erfolgreiche Ländervertretungen in ganz Europa und den USA zum Unternehmen.

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