Buslinie 270 fährt öfter von Wildeshausen nach Oldenburg

„Huntesprinter“ künftig im Halbstundentakt

Ab dem 13. Dezember fährt der „Huntesprinter“ häufiger nach Oldenburg.
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Ab dem 13. Dezember fährt der „Huntesprinter“ häufiger nach Oldenburg.

Wildeshausen – Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 13. Dezember, verkehrt die Buslinie 270, der „Huntesprinter“, häufiger zwischen Wildeshausen und Oldenburg. Das teilte der Landkreis Oldenburg mit, der die Abläufe gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Oldenburg-Land (VOL) und dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen (ZVBN) weiterentwickelt hat.

Durch zusätzliche Fahrten in beiden Richtungen wird nun in den Hauptverkehrszeiten ein 30-Minuten-Takt hergestellt, heißt es weiter. In Richtung Oldenburg beginnend um 5.25 Uhr, in Richtung Wildeshausen beginnend um 6.33 Uhr. In den Abendstunden wird dieses Angebot bis etwa 19.30 Uhr in beiden Richtungen auf die Straße gebracht. Zudem wurden die bislang der Linie N 27 zugeordneten Spätfahrten dem „Huntesprinter“ zugeordnet (Stundentakt bis 23.30 Uhr in Richtung Wildeshausen).

Für eine bessere Übersichtlichkeit im Fahrplan wurden zudem die bislang ausschließlich im schulischen Kontext verkehrenden Fahrten aus dem Fahrplan der Linie 270 herausgelöst und einer neuen Linie 291 zugeordnet, die dadurch künftig auf demselben Linienweg die Schülerbeförderung, beispielsweise zwischen Kirchhatten und Oldenburg, sicherstellt.

„Im Zusammenhang mit den bereits zuvor deutlich verbesserten Wochenendangeboten (samstags durchgängiger Stundentakt, sonntags Zwei-Stundentakt) übererfüllt der „Huntesprinter“ künftig teilweise das Niveau einer Landesbuslinie und stellt für die Bürger im Landkreis Oldenburg ein äußerst attraktives Angebot dar“, heißt es in der Mitteilung weiter. Nach den letzten Erhebungen nutzen rund 1 200 Fahrgäste täglich das bisherige Angebot des „Huntesprinters“. Mit der nun bevorstehenden Ausweitung erhoffen sich die Planer eine weitere Steigerung der Fahrgastzahlen, auch wenn diese im Zuge der Corona-Pandemie zwischenzeitlich spürbar zurückgegangen sind.

Die neue Taktverdichtung des „Huntesprinters“ stellt eine Mehrleistung von etwa 155 000 Fahrplan-Kilometern pro Jahr dar und führt zu einem Mehraufwand von jährlich rund 260 000 Euro. Diese Mehrkosten werden vollständig über die seitens des Landes Niedersachsen bereitgestellten Fördermittel sowie über den Förderfonds des ZVBN finanziert werden. Kreisverwaltung und ZVBN bereiten zudem eine gezielte Marketingkampagne für den „Huntesprinter“ vor, die voraussichtlich im Frühjahr 2021 starten wird.  bor

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