Landkreis passt Fahrplan der Linie 270 an

„Huntesprinter“-Bus ändert Route wegen Verspätungen

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Der „Huntesprinter“ hält regelmäßig am Wildeshauser Bahnhof. Derzeit hat er öfters Verspätung.

Wildeshausen/Oldenburg - Der Fahrplan des „Huntesprinter“-Busses, Linie 270 von Wildeshausen nach Oldenburg, ändert sich zum 10. Dezember. In der Vergangenheit war die Verbindung, die durch die Gemeinden Hatten und Dötlingen führt, wegen Verspätungen aufgefallen. Damit soll Schluss sein.

Die Änderungen beziehen sich auf das Oldenburger und Wildeshauser Stadtgebiet. In Letzterem soll der Bus aus Oldenburg kommend künftig nach der Haltestelle Kreishaus direkt zum ZOB fahren und erst im Anschluss, ohne Standzeit am Bahnhof, das Stadtgebiet bedienen. Aktuell werden nach dem Kreishaus erst weitere sieben Haltestellen angefahren, bevor der Bus am ZOB hält.

In Oldenburg fährt der „Huntesprinter“ zurzeit zwischen der Autobahnabfahrt Kreyenbrück und dem ZOB erhebliche Verspätungen ein. Ab Dezember soll daher der Weg in beiden Richtungen über die Abfahrt Marschweg führen, um den weniger belasteten Niedersachsendamm zu nutzen. Zudem ist es dadurch teilweise möglich, die Haltebucht der Graf-Anton-Günther-Schule anzusteuern. Dieser Schritt führt allerdings dazu, dass bis auf eine morgendliche Fahrt keine Busse mehr im Bereich Schützenhofstraße/Rudolf-Diesel-Straße halten. „Die dort in der Vergangenheit festgestellten Fahrgastzahlen waren allerdings sehr überschaubar“, so Harings. Die nun vorgesehene Strecke ermögliche zudem eine Vermeidung der Cäcilienbrücke, die derzeit durch die Hubzeiten für zusätzliche Behinderungen sorgt.

„Es wird Gewinner und Verlierer geben“

Zusätzlich soll der „Huntesprinter“ ab Oldenburg-ZOB über die Haltestellen Bahnhofsplatz, Molsestraße und Staulinie verkehren. So kann eine Busspur genutzt werden. Auch ist damit die Bedienung der Haltestelle „Lappan“ in der Innenstadt möglich.

„Es wird Gewinner und Verlierer geben, aber der ,Huntesprinter‘ wird pünktlich ankommen und abfahren“, versicherte Landrat Carsten Harings am Dienstag den Mitgliedern des Struktur- und Wirtschaftsausschusses im Kreishaus. Gemeinsam mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) habe die Kreisverwaltung die Fahrplanänderung erarbeitet.

Nachdem das Unternehmen Wilmering aus Vechta Anfang August den Betrieb der Linie von Weser-Ems-Bus übernommen hatte, war es zu bis zu 30-minütigen Verspätungen auf der Strecke gekommen. Die Firma setzt seitdem einen zweiten Bus ein. Das macht aber zum einen betriebswirtschaftlich wenig Sinn, zum anderen „hat sich eine zufriedenstellende Zuverlässigkeit in den Abfahrtszeiten bis heute nicht ergeben“, so Harings. Der Landrat macht dafür stockenden Verkehr sowohl in Oldenburg als auch in Wildeshausen, zumindest zu Hauptbelastungszeiten, verantwortlich. 

bor

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