Inklusive Kultur

„HunteSommer“ auf der Burgwiese: Waschfrauen, Samba und Tanz

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Beim „HunteSommer“ geht es mit vielen Akteuren rund um den Springbrunnen um das Thema Wasser.

Wildeshausen - Der „HunteSommer“ in Wildeshausen vom 22. bis 24. Juni ist ja noch ein wenig hin. Dennoch tüfteln der Kulturkreis und die Diakonie Himmelsthür schon am Programm sowie an den Spielorten auf der Burgwiese.

„Wir hoffen, dass das Wetter mindestens so gut wird wie heute“, so Horst Strömer vom Kulturkreis am Montagnachmittag bei der Vorstellung des Programms.

Die Kleinkunst auf der Burgwiese beginnt am Sonnabend um 16 Uhr mit einem Auftritt der Wildeshauser Sambagruppe „acompasso“, die in den folgenden Stunden immer wieder zu hören sein wird. „Da wir nicht so viele Wildeshauser Gruppen dabei haben, haben wir uns Gäste aus Bremen eingeladen“, berichtete Anke Strömer von der Diakonie Himmelsthür. So werden zwei Tandems der „Tanzbar Bremen“ auf der Burgwiese aktiv. „Rosa sieht rot“ und „KloMobil“ heißt es in den inklusiven Stücken, bei denen auch behinderte Menschen mitwirken. Mit dabei sind zudem die Tanzgruppen des SC Wildeshausen, die Akrobatikgruppe des Gymnasiums Wildeshausen sowie die „Green Spirits“ aus Sandkrug, die ihr Können zeigen und zu Mitmachakrobatik für Kinder einladen.

„Buntes Gemisch aus Tanz, Maskerade, Theater und Akrobatik“

Besonders interessant dürften auch die Auftritte einer Maskengruppe der Himmelsthür sowie der „all inklusiven Waschfrauen“ von der Diakonie werden. Die Kostüme der Maskengruppe entstehen in den kommenden Wochen unter der Leitung von Ruth große Wilde im Rahmen von Workshops. Die „Waschfrauen“ haben sich schon vorbereitet und werden mit Kittel sowie Waschzubern die Kleiderpflege betrieben und die Besucher mit einbinden. Im Hintergrund wirken die Berufsbildenden Schulen mit, die einen riesigen Bilderrahmen fertigen. Die evangelische Jugend Delmenhorst und Oldenburg Land betreut die Technik. Dafür verantwortlich ist Diakon Johannes Kretschmar-Strömer.

„Es soll ein buntes Gemisch aus Tanz, Maskerade, Theater und Akrobatik werden“, kündigte Horst Strömer an. Am Abend klärten die Akteure zunächst ab, wo sie genau spielen wollen. Ziel war es dabei, immer nah am Wasser zu sein, denn die Nähe zum Fluss soll ja als Rahmen des Festivals dienen. - dr

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