Initiative soll Holbein- und Realschule entlasten / Brief an Stadtrat und Kreistag

Hunteschule: Umzug nach Spasche?

Das Gebäude der ehemaligen IGS in Spasche.
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Denkbares Domizil der Hunteschule: Das Gebäude der ehemaligen IGS in Spasche.

Die Diskussion über zukünftige Schulstandorte in Wildeshausen könnte jetzt noch einmal ganz neu Fahrt aufnehmen. Es gibt neue Vorschläge von Manfred Rebensburg (Grüne) und Wolfgang Sasse (CDU)

  • Die Hunteschule bekäme ein eigenes Schulgebäude in der IGS-Spasche.
  • Die Holbeinschule hätte mehr Räume am alten Standort.
  • Die Realschule bräuchte keinen Erweiterungsbau, weil sie Räume der St.-Peterschule nutzen könnte.

Wildeshausen – Manfred Rebensburg, Ratsherr der Grünen in Wildeshausen, sowie Wolfgang Sasse, CDU-Ratsherr und Kreistagsabgeordneter, regen in einem Schreiben an den Rat sowie den Kreistag an, die Hunteschule (Förderschule Lernen) nicht – wie geplant – in die St.-Peter-Schule ziehen zu lassen, sondern in das Gebäude der Integrierten Gesamtschule (IGS) in Spasche, das seit August leer steht. Der Brief mit den neuen Ideen ging am Montagabend allen Entscheidungsträgern zu. „Der Umzug hat erhebliche Vorteile für die Holbein- und die Hunteschule“, meinen beide Politiker. Sie wollen schnellstmöglich eine Beratung im Landkreis und im Stadtrat herbeiführen, um bereits im Sommer 2021 mit den neuen Ideen handlungsfähig sein zu können.

„Keine Nachteile für den Landkreis“

Nach Einschätzung von Rebensburg und Sasse hätte die Hunteschule nach der Umsetzung eine „eigene Schule“ mit vielen Räumen und einer Sporthalle zur Mitnutzung, sodass auch zweizügig eingeschult werden könnte. Auch eine Fortführung über das Jahr 2027 hinaus wäre bei einer gesetzlichen Änderung möglich.

„Für den Landkreis gibt es keine finanziellen Auswirkungen“, so Rebensburg. „Er bezahlt die Miete, die bei der Unterbringung in der Liegenschaft der Holbein-/St.-Peter-Schule zu zahlen wäre. Die Miete und alle übrigen Kosten für das IGS-Gebäude Spasche zahlt die Stadt.“

„Viele Vorteile für die Holbeinschule“

Auch die Holbeinschule könnte massiv profitieren, meinen Rebensburg und Sasse. Bei der Nutzung von deutlich mehr Räumen am bisherigen Standort der St.-Peter-Schule könnten alle Containerklassenräume abgebaut werden. Es seien zudem keine Umbauten an der Holbeinschule mehr nötig.

Die Stadt Wildeshausen könnte im gleichen Zug vier bis sechs Räume in den neuen Anbauten an der St.-Peter-Turnhalle sowie in der ehemaligen St.-Peter-Schule zur Verfügung stellen. Somit könnten auch an der Realschule die Containerklassenräume abgebaut werden. Zudem, so Sasse und Rebensburg, wäre mit diesen Maßnahmen kein Ausbau der Realschule mehr nötig. Somit könnte die Erweiterung der Hauptschule, die erst ab dem Jahr 2025 eingeplant ist, vorher anvisiert werden.

Rebensburg und Sasse nennen einen weiteren Vorteil ihrer Idee: Da mehr als die Hälfte der Hunteschüler gar nicht aus Wildeshausen kommt, sei es ideal, dass die geplante rund 500 Meter von der Umgehungsstraße entfernte neue Schule wesentlich besser mit Bussen oder Taxen erreicht werden kann.

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