Zusicherung vom Landkreis geplant

Hunteschule: Förderschüler sollen in Wildeshausen bleiben

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Wie die Immobilie der Hunteschule in Zukunft genutzt wird, steht noch nicht fest.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Die Verwaltung des Landkreises Oldenburg schlägt dem Kreisschulausschuss vor, einen Antrag zur Fortführung aller drei Standorte der Förderschule Lernen zu stellen.

Damit soll auch die Beschulung an der Hunteschule in Wildeshausen gesichert werden – es sei denn, es kommt zu einem Tausch der Räume mit der St.-Peter-Schule in der Kreisstadt, wie es von Teilen der Wildeshauser Politik gewünscht wird.

So sieht es die Empfehlung für die Sitzung des Schulausschusses des Landkreises am Dienstag, 6. Februar, in Hude vor. Das Ziel ist es zunächst, die Kreisverwaltung zu beauftragen, ohne Rücksicht auf noch fehlende gesetzliche Grundlagen einen Verlängerungsantrag an die Landesschulbehörde zu richten. Doch die verschiedenen Möglichkeiten zu einer weiteren Beschulung der Förderschüler in Wildeshausen setzen unterschiedliche Bedingungen voraus, die eine Klärung erfordern. 

Sollte die Stadt Wildeshausen nach einem Beschluss des Rates am Montag, 5. Februar, einen Tausch der Liegenschaften Hunteschule und St.-Peter-Schule wünschen, müssen nach Einschätzung des Landkreises dort nicht nur die nötigen Räume vorgehalten werden. Es ist gleichzeitig der Fachunterricht für die verbleibenden vier Klassen der Hunteschule an der Haupt- und an der Realschule zu gewährleisten. Diese haben allerdings schon jetzt begrenzte Kapazitäten.

Landkreis fordert klare Haltung der Stadt

Der Landkreis wünscht sich von der Stadt Wildeshausen eine klare, sachliche und zeitliche Ausrichtung für einen Tausch der Schulen. Gleichzeitig hält die Kreisverwaltung das Anliegen von Schülern, Lehrern und Eltern der Hunteschule, die Schullaufbahn der jungen Menschen in Wildeshausen fortsetzen und beenden zu können sowie keinem Schul- oder Standortwechsel mehr unterworfen zu werden, für berechtigt. 

Das soll nach Möglichkeit auch in einer entsprechenden Zusicherung formuliert werden. Schüler, die aber zukünftig die fünfte Klasse einer Förderschule Lernen besuchen möchten, werden aller Voraussicht nach gleich an einem anderen Standort beginnen müssen, denn der Landkreis plant, an der Letheschule (Wardenburg) und der Schule am Habbrüger Weg (Ganderkesee) ab Sommer wieder ab Klasse fünf einzuschulen – nicht aber in Wildeshausen. 

Diese Schulen dürften nach den bisherigen Regelungen des Koalitionsvertrages zwischen SPD und CDU auf Landesebene weitere fünf Jahre unterrichten. Ein dauerhafter Bestandsschutz ist aber nicht vorgesehen.

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