Bauausschuss berät Maßnahmen

Holzhauser Straße schon bald wieder Sanierungsfall

Deutliche Abnutzungserscheinungen: Die Holzhauser Straße soll 2024 erneut behandelt werden.
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Deutliche Abnutzungserscheinungen: Die Holzhauser Straße soll 2024 erneut behandelt werden.

Wildeshausen – Nach der Straßensanierung ist vor der Straßenausbesserung. Nach diesem Motto muss die Stadt Wildeshausen handeln, denn viele Strecken sind stark belastet und in die Jahre gekommen. Nachdem die Prioritätenliste für die Jahre 2018 bis 2020 abgeschlossen wurde, gibt es nun eine neue Liste mit einigen Asphaltdecken, die dringend auf Kosten der Stadt bearbeitet werden müssen. Das hat die Straßenkontrolle durch den Bauhof ergeben.

Der Bauausschuss der Stadt befasst sich mit dem neuen Instandhaltungsbedarf und hat dabei einige größere Posten zur Kenntnis zu nehmen. Das wiegt umso schwerer, weil die Politik aus Spargründen den Haushaltsansatz für die Jahre 2021 und 2022 um 200.000 Euro als Ausgleich für die Folgen von Corona gekürzt hat.

Das vom Bauhof ermittelte Volumen beläuft sich für die Jahre 2022 bis 2024 auf 713.824 Euro, wobei im Jahr 2022 zunächst 92.000 Euro ausgegeben werden sollen. Ein „alter Bekannter“ bei den geplanten Straßeninstandsetzungen ist die Holzhauser Straße, um die es bereits in den vergangenen Jahren viele Konflikte gegeben hatte. Ursprünglich war die Stadtverwaltung mit dem Plan angetreten, die Holzhauser Straße komplett neu zu bauen und dies als Erstausbau den Anliegern in Rechnung zu stellen.

Ein Neubau der Holzhauser Straße hätte 2,4 Millionen Euro gekostet

Die geplanten Baukosten explodierten im Jahr 2015 von 1,6 auf 2,4 Millionen Euro – von denen die Anwohner 90 Prozent hätten übernehmen müssen. Daraufhin wurden die Planungen eingestellt. Im Jahr 2017 erfolgte der Auftrag einer Asphaltdecke im Kalteinbau. Die Fläche zeigt allerdings an manchen Stellen schon deutliche Schäden, sodass in drei Jahren erneut eine Maßnahme fällig ist. Die Sanierung der Dorfstraße auf einer Länge von 3,4 Kilometern, eines Pflasterstreifens von 900 Metern, der Auftrag einer Teerdeckschicht auf 120 Metern sowie einer Befestigung der Seitenränder schlagen mit 290.000 Euro zu Buche.

Weitere größere Posten im Jahr 2024 sind der Fuß- und Radweg an der Harpstedter Straße zwischen dem Zuschlagsweg und dem Twistringer Weg (124.000 Euro), der Weg XXV in Bargloy von der K 213 bis zum Dorf (55.500 Euro) sowie der Radweg an der Humboldtstraße (22.000 Euro).

Im Jahr 2022 auf der Liste stehen der Hedwigsweg, der Hubertusweg (Hedwigsweg bis Brücke), die Uhlandstraße (Pestruper Straße bis August-Hinrich-Straße), die Humboldtstraße (von Kleiner Esch bis Schliemannstraße), die Wernher-von-Braun-Straße, die Bergstraße (Einfahrt Zur Lohmühle), die Raiffeisenstraße, die Große Wiekau, die Landkrone, der Lohmühle Weg IX (Asphaltende bis Hof) und der Weg XXV in Lüerte (Einfahrt).

2023 stehen auf der Liste die Straße „Am Fillerberg“ (Einfahrt Tankstelle) und der Weg 26 A in Bühren von der K 248 bis Stau 7 bis zum Dorf (117.500 Euro).

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