Aktionstag:  Einblicke in die Kunst des Fliegenfischens

Die hohe Schule des Angelns

Frank Kosmalla (r.) hatte einige Utensilien mitgebracht, die für das Fliegenfischen benötigt werden. - Foto: Beumelburg

Wildeshausen - Angeln ist nicht gleich Angeln. Eine Rute mit einem Köder auswerfen, gewissermaßen einen Wurm „baden“ – das kann so ziemlich jeder recht schnell. Das Fliegenfischen gilt dagegen als die hohe Schule des Angels. Es bedarf sehr viel Übung, um die Rute gefühlvoll vor- und zurückschwingen zu lassen, bis die Schnur in der Luft Kreise zieht und mit einem kunstvoll gebundenen Köder punktgenau beim vermuteten Fisch landet.

Das weiß auch Helmut Hiller aus Wildeshausen. Er organisierte einen Aktionstag für ambitionierte Petrijünger, um sie in die Kunst des „Flugangelns“, wie es früher hieß, einzuweisen. „Das ist eine völlig andere Art der Fischerei. Es gibt sogar Gewässer, wo nur diese Technik angewendet werden darf. Auch in Wildeshausen befindet sich eine solche Stelle, nämlich in der Oberen Aue.“

Was die Technik des Fliegenfischens so schwierig macht, sind die sogenannten „Fliegen“, die am Haken angebracht werden. Sie wiegen nämlich viel weniger als Blei und andere Köder.

Beim Aktionstag mit dabei war Frank Kosmalla. Er hatte einige Dinge mitgebracht, um zu zeigen, was man für die Fliegenfischerei benötigt und wie die Utensilien anzuwenden sind. „Es macht zwar Spaß. Mir ist das aber zu kompliziert“, gestand der neunjährige Laurenz Reinberg. Er zählte die den 20 Teilnehmern, der am Sonnabend kamen. Viele aktive Angler aus dem Landkreis Oldenburg sowie aus den Städten Oldenburg, Delmenhorst und Bremen ließen sich die Technik zeigen und erklären. 

jb

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