Drei Zehntklässlerinnen aus Wildeshausen ausgezeichnet

Hoffnungszeichen gesetzt

Siegerehrung: arp-Leiterin Pfarrerin Kerstin Hochartz, Bischof Thomas Adomeit, die Preisträgerinnen Melissa Meyer, Annemike Elvers und Léonie Sudholz vom Gymnasium Wildeshausen sowie Jury-Mitglied Martina Westerkamp (v.l.).
+
Siegerehrung: arp-Leiterin Pfarrerin Kerstin Hochartz, Bischof Thomas Adomeit, die Preisträgerinnen Melissa Meyer, Annemike Elvers und Léonie Sudholz vom Gymnasium Wildeshausen sowie Jury-Mitglied Martina Westerkamp (v.l.).

Wildeshausen/Oldenburg – Zehn Schüler aus dem Oldenburger Land sind im Rahmen des Fotowettbewerbs „welt fair ändern – Hoffnungszeichen setzen“ der Evangelisch-lutherischen Kirche in Oldenburg ausgezeichnet worden. Gesamtsiegerinnen wurden Annemike Elvers, Melissa Meyer und Léonie Sudholz (alle 16 Jahre) aus zwei zehnten Klassen des Gymnasiums Wildeshausen.

Der Fotowettbewerb war laut Mitorganisatorin Pfarrerin Kerstin Hochartz, Leiterin der Arbeitsstelle für Religionspädagogik und Referat Schule und Religionspädagogik der oldenburgischen Kirche, auf ein außerordentlich hohes Interesse gestoßen.

Bis zum Einsendeschluss am 31. Mai waren insgesamt 83 Beiträge von 137 Schülern sowie Konfirmanden eingereicht worden. Beteiligt hatten sich neun Schulen sowie Konfirmanden aus fünf Kirchengemeinden mit insgesamt 242 Fotos und zwei Videos.

Das Siegerfoto aus Wildeshausen.

Die Corona-Pandemie habe in den vergangenen anderthalb Jahren vieles überdeckt, Probleme aber nicht gelöst, betonte Bischof Thomas Adomeit im Rahmen der Preisverleihung. Noch immer ertränken Flüchtlinge auf dem Mittelmeer, allerdings sei gegenwärtig davon wenig zu hören oder zu lesen. Noch immer gebe es Diskriminierungen wegen Geschlecht, Sexualität oder Hautfarbe. „Noch immer leben wir in Europa auf Kosten anderer Teile dieser Welt, noch immer verbrauchen wir mehr Ressourcen als nachwachsen, noch immer produzieren wir mehr Umweltgifte, als abgebaut werden können. Noch immer ist die Welt nicht gerecht, geht es nicht fair zu, wenn es um die Möglichkeiten der Lebensgestaltung und der Existenzsicherung geht“, so der oldenburgische Bischof.

Der Fotowettbewerb habe deutlich gemacht, dass die jungen Menschen die Welt verändern wollen. „Nicht nur reagieren, sondern gestalten. Ihr wollt die Welt verändern, fair und gerecht, lebenswert und nachhaltig auch für die kommenden Generationen soll sie sein. Ihr wollt aufmerksam machen, aufrütteln, sich mit den wichtigen Themen zu befassen, damit die Welt besser wird. Damit sie lebenswert bleibt, damit sie erhalten bleibt, damit sie eine Zukunft hat.“ Die Ergebnisse der eingereichten Arbeiten hätten eine „wunderbare Qualität, mit Tiefgang, sehr berührend, aufrüttelnd“, so Adomeit.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Horrorunfall ohne Führerschein verursacht

Horrorunfall ohne Führerschein verursacht

Horrorunfall ohne Führerschein verursacht
Wohnwagen steht lichterloh in Flammen

Wohnwagen steht lichterloh in Flammen

Wohnwagen steht lichterloh in Flammen
Wildeshauser Stadtverwaltung schlägt runden Tisch vor

Wildeshauser Stadtverwaltung schlägt runden Tisch vor

Wildeshauser Stadtverwaltung schlägt runden Tisch vor
Symbol „Geisterfahrer“ soll Radfahrer ermahnen

Symbol „Geisterfahrer“ soll Radfahrer ermahnen

Symbol „Geisterfahrer“ soll Radfahrer ermahnen

Kommentare