Jungtierschau in Kleinenkneten

Hochlandrinder stehen am 27. April vor dem Richter

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So sehen Sieger aus: Diese beiden Hochlandrinder haben 2018 bei der Schau in Stuhr eine Prämie bekommen.

Kleinenkneten – Zur Jungtierschau lädt der Highland Cattle Zuchtverband Niedersachsen (NHC) für Samstag, 27. April, auf den Betrieb der Familie Joachimmeyer in Kleinenkneten ein. Züchter aus ganz Deutschland präsentieren Richter Torsten Kirstein (Masterrind, Verden) insgesamt 70 Hochlandrinder. Neben Jungtieren bewertet er auch Zuchtbullen.

2018 kehrte die Veranstaltung an den Ort ihrer Premiere zurück, der NHC war damals zu Gast auf dem Hof Helmerich in Stuhr. Für Familie Joachimmeyer ist es ebenfalls die zweite Schau. Sie besitzt eine etwa 140 Tiere große Herde. Zusätzlich zum Zuchtviehverkauf vermarkten die Kleinenkneter jedes Jahr etwa 40 Tiere in ihrem Hofladen. Auch der soll am Schautag geöffnet sein.

Laut Ankündigung stehen bei der Veranstaltung sowohl die „Werbung für die Rasse und Öffentlichkeitsarbeit im Sinne einer nachhaltigen Landwirtschaft“ als auch die Interessen der Züchter und potenziellen Käufer im Fokus. Letzteren soll so ermöglicht werden, eine Orientierung im Bereich der Zucht zu gewinnen und Jungtiere nach ihrer Leistung vergleichen zu können. Für die Wertung spielten unter anderem Aspekte wie die Kondition der Hochlandrinder, die Entwicklung nach Altersstand und die Form der Präsentation am Tag der Schau eine Rolle, heißt es weiter.

Für die Aussteller biete die Veranstaltung die Gelegenheit, ihre Zuchterfolge dem Vergleich zu stellen. Dies sei erforderlich, um den Rassestandard zu halten, „besser noch: zu verbessern“, schreibt der NHC. „Nicht nur die Schönheit des Highland Cattle sollte unser Anliegen sein, auch ein Skelett, welches langlebige produktive Tiere mit einem der Rasse entsprechenden Fleischansatz heranwachsen lässt, muss das Ziel sein, um weiterhin vermarktungsfähig zu bleiben.“

Dem Verband zufolge spielt das Hochlandrind in Zeiten einer immer intensiver arbeitenden Landwirtschaft eine besondere Rolle. Es habe „die beste Chance, das Landschaftsbild zu bereichern“, schreibt der NHC. Damit es möglich sei, die Tiere auf „grenzwertigen Standorten“ wirtschaftlich zu gestalten, müssten Züchter und Halter nicht nur die Verbraucher, sondern auch Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft aufklären und informieren. Für dieses Ziel sei die Veranstaltung in „besonderem Maße“ geeignet. Nicht zuletzt sei der intensive und offene Erfahrungsaustausch unter vermeintlichen Konkurrenten von großer Bedeutung, heißt es weiter. Allein in Niedersachsen und Bremen sind 150 Züchter im NHC organisiert.

Programm

Freitag:

Anlieferung der Tiere bis 22 Uhr

Samstag:

7 bis 9 Uhr: weitere Anlieferung der Tiere

10 Uhr: Eröffnung und Grußworte

10.15 Uhr: Beginn der Körung, anschließend Richtwettbewerbe

gegen 12.30 Uhr: Mittagspause

gegen 13.30 Uhr: Jungzüchterwettbewerb, anschließend Fortsetzung der Richtwettbewerbe

gegen 16 Uhr: Preisverleihung des Züchterpreises und Prämierung der Siegertiere

gegen 19 Uhr: Züchterabend in der „Grillstube – Reitersaal im Obergeschoss“

Ort der Veranstaltung: Hof Joachimmeyer, Kleinenkneten 1, Wildeshausen. Der Eintritt ist kostenlos.

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