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Himmelfahrtsversammlung: Vorbereitungen fürs Gildefest abgeschlossen

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Von: Ove Bornholt

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Uniform richten: Wache-Hauptmann Detlev Hohn (v. l.), Schaffer Philipp Hogeback und Tambour Markus Wulf im Rathaussaal.
Uniform richten: Wache-Hauptmann Detlev Hohn (v. l.), Schaffer Philipp Hogeback und Tambour Markus Wulf im Rathaussaal. © bor

Das Gildefest kann kommen: Während der Himmelfahrtsversammlung im Rathaussaal in Wildeshausen berichteten die Ausschüsse über die Organisation des Fests.

Wildeshausen – Die Vorbereitungen für das Gildefest sind abgeschlossen. Die Himmelfahrtsversammlung der Wildeshauser Schützengilde hat am Donnerstagnachmittag im Rathaussaal einstimmig „Braunbier satt“, also den Ausschank von Freibier, beschlossen, nachdem die Ausschüsse über die Organisation berichtet hatten. Dem Tambourkorps hat die Auszeit seit 2019 offenbar nicht geschadet. Die Truppe sei „in einem hervorragenden Zustand“, sagte Wache-Hauptmann Detlev Hohn.

„Es ist mir eine besondere Freude“, hatte General Jens Kuraschinski die traditionelle Versammlung eröffnet. „Ich weiß gar nicht mehr, wie Bier schmeckt“, sagte er und warb dafür, dass eigentlich helles Bier ausreiche. Da könne man doch eine Verkostung auf Kosten des Bürgermeisters organisieren, wurde aus der Versammlung vorgeschlagen. Da brachte Kuraschinski den Vorschlag „Braunbier satt“ ein, der dann ohne Gegenstimmen angenommen wurde.

Das Tambourkorps zur Himmelfahrtsversammlung im Rathaussaal.
Das Tambourkorps zur Himmelfahrtsversammlung im Rathaussaal. © bor

Für den Schießausschuss berichtete Oberleutnant Jörg Kramer, dass die Gewehre gereinigt und vorbereitet wurden. Der Kugelfang bei der Vogelstange sei erneuert worden.

Leutnant Arne Tschöpe vom Musikausschuss wies auf zwei Höhepunkte während des Festprogramms hin: den Auftritt der Showband „Spirit of 52“ aus Rastede am Pfingstsonntag ab 20 Uhr auf der Burgwiese und ein Konzert am Samstag, 4. Juni, ab 21 Uhr auf dem Marktplatz. „Da ist eine geile Band dabei“, versicherte er. Details sollen noch folgen.

Für den Festplatzausschuss berichtete Oberleutnant Frank Görke. Die Firma Kühling werde ein 55 mal 30 Meter großes Zelt mit einem vogelagerten Terrassenbereich auf dem Gildeplatz errichten. Am Sonntag, 5. Juni, soll es einen Kunst- und Handwerkermarkt geben, der allerdings etwas kleiner als in den Vorjahren ausfällt. Das Kassenhäuschen steht laut Görke wie gewohnt vor dem Stadthaus. Es ist am Freitag, 3. Juni, von 13 bis 17 Uhr, und am Samstag, 4. Juni, von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, empfiehlt der Ausschuss, sich frühzeitig ein Eintrittsband zu sichern.

Vor und während des Gildefestes kommt es zu Verkehrseinschränkungen in der Stadt. Ab Sonntag vor Pfingsten, 29. Mai, ab 19 Uhr ist der Gildeplatz voll gesperrt. Am Montag, 30. Mai, beginnt morgens der Aufbau des Festzeltes. Parkmöglichkeiten bestehen weiterhin auf der Parkpalette. Die VR Bank Oldenburg-Land stellt während des Aufbaus und in der Gildewoche die Stellflächen an der Ecke Bahnhofstraße/Neue Straße kostenlos zur Verfügung. Am Dienstag, 31. Mai, und Mittwoch, 1. Juni, muss aufgrund des Zeltaufbaus mit Behinderungen auf der Wittekind- und Kaiserstraße gerechnet werden. Die Aufbauarbeiten auf dem Marktplatz beginnen ab Mittwoch.

Folgende Kompaniequartiere wurden von Oberstleutnant Andreas Tangemann bekannt gegeben:

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