Hilfsbereit und gesellig: 83 Sternsinger in Wildeshausen und Dötlingen unterwegs

„Gottes Segen ist für alle da“

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Während des Aussendungsgottesdienstes erhielten die Kinder den Segen von Pfarrer Brock.

Wildeshausen/Dötlingen - Von Anja Nosthoff. „Habt ihr auch gut gefrühstückt?“, fragte Pfarrer Ludger Brock am Sonnabendmorgen während des Aussendungsgottesdienstes die 83 Sternsinger der St.-Peter-Gemeinde. Und er war beruhigt, als die Kinder ihm mit einem beherzten „Ja!“ antworteten, denn: „Es wird sicher auch ein anstrengender Tag für euch“, meinte Brock.

Anstrengend, aber schön – genauso hatten die „alten Hasen“ unter den Sternsingern die Aktionen aus den vergangenen Jahren in Erinnerung. Denn sonst wären Marie Schnittker, Klara Schütte, Kaja Fast, Johanna Gaumert und Anna Liehs jetzt wohl kaum bereits das achte Mal mit dabei gewesen. „Es macht richtig Spaß zu sehen, wie sich die Leute, denen man den Segen bringt, darüber freuen“, meinte die 13-jährige Kaja. „Besonders schön ist es, dass wir jedes Jahr die gleiche Runde haben und so die Menschen immer wieder treffen. Viele kennen wir daher schon ein bisschen“, ergänzte Anna.

„Und es ist toll, dass wir als Kinder durch die Sternsinger-Aktion selbst schon anderen Kindern helfen können“, warf Johanna begeistert ein. „Aber das Aller-allerbeste ist trotzdem noch die Mittagspause“, verriet Klara grinsend. „Die verbringen wir nämlich jedes Jahr mit allen Sternsingern zusammen im Waltberthaus. Da ist ordentlich was los, und es ist einfach total schön.“ Bevor sich die fünf „großen“ Sternsinger als Caspar, Melchior, Balthasar, Sternträger und Engel – wie auch ihre jüngeren Kollegen in den insgesamt 18 Sternsinger-Gruppen – auf die erste Runde des Tages begaben, um sich die gesellige Mittagspause zu verdienen, wurde der Aussendungsgottesdienst in der St.-Peter-Kirche gefeiert. Dabei segnete Pfarrer Brock alle Mädchen und Jungen, die sich unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein – Respekt für dich, für mich, für andere“ auf den Weg machten. „Respekt haben bedeutet Hochachtung voreinander haben“, betonte der Geistliche. Er verneigte sich sogar symbolisch vor den Sternsingern: „Ich habe Hochachtung vor euch und vor dem, was ihr heute macht. Ihr bringt den Segen in die Herzen. Ihr zeigt, dass Gottes Segen für alle da ist.“

Angesichts dieser Worte schienen kleine wie große Sternsinger noch ein Stückchen zu wachsen – und sangen womöglich noch selbstbewusster ihr Sternsinger-Lied, das auch die „neuen“ bereits seit November fleißig geübt hatten: „Im Namen des Vaters sind wir hier.“ Sogar der dreijährige „Engel“ Hedda Tonn, das „Küken“ unter den Sternsingern, stimmte mit ein. Eifrig versuchte das Mädchen mit den Geschwistern, der fünfjährigen Madita, dem achtjährigen Bosse und dem zehnjährigen Lasse, mitzuhalten. „Sie ließ sich nicht davon abhalten, dieses Jahr mit den Geschwistern mitzugehen“, erklärte die Mutter schmunzelnd.

• Das vorläufige Spendenergebnis der Sternsinger kann sich sehen lassen: 10189,41 Euro in Wildeshausen und Dötlingen sowie 7406 Euro in Ahlhorn.

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