Betreuungsverein, „Brücke“ und psychologische Beratung richten sich an neuem Standort ein

Hilfe auf 660 Quadratmetern

Joachim Musch von der „Brücke“, Andreas Höhn von der psychologischen Beratung und Egbert Ahlrichs (von links) vom Betreuungsverein tauschen sich in einem der neuen Büros aus. - Foto: bor

Wildeshausen - Hin und wieder steht noch jemand vor der Villa Knagge in Wildeshausen und will zum Betreuungsverein, der „Brücke“ oder der psychologischen Beratung – doch die drei Organisationen sind vor ein paar Wochen in ein Haus am Mühlendamm 1 in der Kreisstadt gezogen. Dort haben sie sich inzwischen eingerichtet, wollen aber noch daran arbeiten, sichtbarer für Interessierte zu werden. Helfen soll eine bessere Beschilderung, unter anderem an der Straße selbst. Denn anders als in der Villa verschwinden die Büroräume des neuen Beratungszentrums, wie es intern genannt wird, ein wenig in der Anonymität.

„Zwei Monate am neuen Standort wiegen 20 Jahre in der Villa Knagge nicht auf“, bringt es Andreas Höhn von der psychologischen Beratung auf den Punkt. Da können ihm Egbert Ahlrichs, Geschäftsführer des Betreuungsvereins, und Joachim Musch, Vorsitzender des Vereins „Brücke“, nur zustimmen. Auch sie saßen lange Jahre in der Villa, die sie nun aber mit einem lachenden Auge verlassen haben. Die baulichen Möglichkeiten seien doch sehr eingeschränkt gewesen, heißt es unisono. Vom Sanierungsbedarf einmal ganz abgesehen.

Nun haben die Berater statt 250 Quadratmeter eine Fläche von 660 Quadratmetern inklusive langer Flure zu Verfügung. Und alles in frisch renovierten Räumen. Doch hier und da fehlen noch Kleinigkeiten. So soll es auch hausintern eine bessere Beschilderung geben. Angedacht ist eine farbliche Kennzeichnung für die jeweiligen Organisationen.

Die Angebote haben sich derweil genau wie die Telefonnummern nicht geändert. Nach wie vor betreut die „Brücke“ straffällig gewordene Jugendliche, der Betreuungsverein unterstützt Betreuer, und die psychologische Beratung hilft in Familien, wo es viele Konflikte gibt.

Und das soll noch eine Weile so bleiben. Erst einmal sind die Räume am Mühlendamm für zehn Jahre vom Landkreis angemietet. Möglicherweise bekommen die drei Organisationen auch noch Zuwachs. Drei Büroräume stehen noch leer. Es gibt Interesse, aber es sei noch nichts konkret, sagte Martin Ahlrichs vom Kreis-Jugendamt. - bor

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