Rotaryclub Wildeshausen: Oksana Schumacher übernimmt Präsidentschaft

Hilfe – lokal und international

Rotarische Freunde: Wessel Veenstra, Jens Schachtschneider Oksana Schumacher und Wigle Sinnema (v.l.) 
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Rotarische Freunde: Wessel Veenstra, Jens Schachtschneider Oksana Schumacher und Wigle Sinnema (v.l.) Foto: Franitza
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Wildeshausen – Oksana Schumacher ist die neue Präsidentin des Rotaryclubs Wildeshausen. Die 50-jährige Psychologin aus der Kreisstadt hat das Amt am Sonntagabend während einer Übergabeveranstaltung von ihrem Vorgänger Jens Schachtschneider turnusgemäß für ein Jahr übernommen. Vor der Übergabe der Präsidentenkette blickten sie in einem Pressegespräch zusammen zurück auf die zuletzt geleistete Arbeit und nannten zukünftige Ziele. Dabei begrüßten sie zwei Vertreter des befreundeten niederländischen Rotaryclubs Franeker: Wessel Veenstra und der amtierende Präsident Wigle Sinnema waren eigens für die Übergabezeremonie im Hotel Gut Altona angereist.

Die Pandemie habe leider eine Reihe der im ersten Halbjahr geplanten Veranstaltungen unmöglich gemacht, berichtete Schachtschneider – darunter die Fortsetzung der erfolgreichen Aktion „Nahtour“, unter anderem mit der Dötlinger Grundschule. Ein persönlicher Höhepunkt für ihn seien die Weihnachtsfeiern der Tafeln in Wildeshausen und Ahlhorn gewesen. Um den Helfern Dank zu sagen, habe er den Nikolaus gespielt und kleine Geschenke des Clubs überbracht. „Wir wollen Dinge weltweit und regional bewegen“, beschrieb er den Auftrag des internationalen Serviceclubs. Weiterhin beteilige sich Rotary an der Ausrottung des Erregers der Kinderlähmung: „Die Zielflagge ist noch nicht ganz erreicht“, so Schachtschneider. Zudem werden die Wildeshauser ihr Engagement für eine Wasseraufbereitungsanlage einer Mädchenschule in Tansania fortsetzen: „Wir setzen da auf Langfristigkeit.“ Darüber hinaus unterstützten sie ihre niederländischen Rotary-Freunde bei einem Projekt für thailändische Aids-Waisen namens „Nikki’s Place“.

Der Jugendaustausch und die Pflege der bestehenden internationalen Beziehungen der Wildeshauser seien ihr besonders wichtig, gab Schumacher einen ersten Ausblick. Zusammen mit den Rotariern aus Ganderkesee möchte sie den Aufbau eines selbstständigen „Rotaract“-Jugendclubs fördern.  fra

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