Stellplätze auf Schotterfläche am Lehmkuhlenweg werden nicht angenommen

Hier will niemand parken

Unter sich: BBS-Leiter Jens Haar, Bürgermeister Jens Kuraschinski und Baudezernent Manfred Meyer (von links) auf dem Schotterparkplatz am Lehmkuhlenweg.
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Unter sich: BBS-Leiter Jens Haar, Bürgermeister Jens Kuraschinski und Baudezernent Manfred Meyer (von links) auf dem Schotterparkplatz am Lehmkuhlenweg.

Wildeshauen – Fast 2 000 Schüler besuchen die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen. Ein Großteil fährt jeden Tag mit dem Auto vor. Aber auf dem eigens für sie angelegten Schotterparkplatz am Lehmkuhlenweg gegenüber von den „Geesthöfen“ und kurz vor der Genossenschaft steht am Donnerstagmorgen nur ein einsamer schwarzer Mercedes Kombi. Die restlichen 59 Stellplätze sind noch frei. Und das, obwohl die BBS gerade erst 40 Parkplätze gesperrt haben, weil der Raum anders benötigt wurde. Die Schüler sollen sich in Coronazeiten möglichst wenig begegnen, brauchen daher mehr Aufenthaltsbereiche auf dem Schulgelände.

Wobei, so ganz alleine ist der Mercedes dann doch nicht. Denn auch Bürgermeister Jens Kuraschinski, Baudezernent Manfred Meyer und BBS-Leiter Jens Haar sind an diesem Vormittag zu einem Pressetermin zugegen. „Hier herrscht eine geringe Frequenz“, beklagt Kuraschinski. Dabei habe die Stadt den Platz Ende vergangenen Jahres für 15 000 Euro für Dauerparker hergerichtet (wir berichteten).

Bürgermeister und Baudezernent sind mit dem Fahrrad gekommen, Haar zu Fuß. „Das ist wirklich nicht weit“, sagt er mit Blick auf die Schulgebäude am Lehmkuhlenweg. Aber offenbar doch zu weit für die Schüler, die ihre Fahrzeuge lieber woanders abstellen.

Seit Ende August gilt direkt auf dem Lehmkuhlenweg eine Parkbegrenzung von einer Stunde. Doch es gibt ja noch den ebenfalls am Lehmkuhlenweg gelegenen Stellplatz für Friedhofsbesucher genau gegenüber von der Ruhestätte. Und der ist einen Bruchteil dichter an den BBS, womit die Sache für die jungen Menschen offensichtlich entschieden ist.

„Wir hoffen auf das Verständnis der Schüler“, sagt Meyer nichtsdestotrotz. Heißt: Sobald Friedhofsbesucher keinen Parkplatz mehr finden und sich bei der Stadt beschweren, wird dort eine Parkscheibenregelung eingeführt. Dann gibt‘s nach einer Stunde ein Ticket Aber Kuraschinski und Co. hoffen, dass es nicht dazu kommen wird. Einwände, man könne doch gleich ein Verbot für Dauerparker aussprechen, ziehen beim Bürgermeister nicht. Es gebe ja Eskalationsstufen, sagt er, setzt sich aufs Rad und fährt zurück zum Stadthaus.  bor

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