Spielmannszug und Fanfarenzug feierten

In die Herzen der Zuhörer gespielt

Auf dem Marktplatz empfingen Fanfarenzug und Spielmannszug ihre Gäste.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (msi) · Trotz kalten Maiwinds und einer Niederlage des SV Werder im Pokalfinale – das Musikfest des Wildeshauser Spielmannszuges und des Fanfarenzuges war ein voller Erfolg. Gleich acht Spielmanns- und Musikzüge gaben am Sonnabend ihre musikalischen Glückwünsche ab.

Viele Zuschauer verfolgten das musikalische Spektakel, das auf dem Marktplatz begann und vor der Konzertmuschel am Burgberg seine Fortsetzung fand.

Das Musikkorps Wittekind, das Blasorchester Wildeshausen, der Musikverein Visbek, der Spielmannszug Visbek, der Spielmannszug Doenhausen mit eigener Cheerleadergruppe, der Spielmannszug Bassum, das Blasorchester Ellenstedt und der Schützenspielmannszug Großenkneten marschierten mit klingendem Spiel vom Marktplatz zur Burgwiese.

Dort begrüßte Hartmut Posenauer, Vorsitzender des Wildeshauser Spielmannszuges, die Gruppen und Zuschauer. Vorausschauend hatten die Organisatoren den Platz vor der Konzertmuschel mit einem großen Zelt überdacht. Die musikalischen Darbietungen blieben jedoch vom Regen verschont.

Als Ehrengast überbrachte Bürgermeister Kian Shahidi die Glückwünsche und Grüße von Rat und Verwaltung. „Mit ihrer Musik haben Sie sich einen Namen weit über die Grenzen Wildeshausen hinaus gemacht“, hob Shahidi hervor. Sowohl Spielmannszug als auch Fanfarenzug seien unverzichtbare Bestandteile der Wildeshauser Kulturszene. Beide Musikzüge würden dabei nicht einfach nur musizieren. „Sie spielen sich direkt in die Herzen der Zuhörer“, betonte der Bürgermeister. Und in seiner Funktion als General der Gilde stellte er fest: „Das Gildefest wäre ohne Euch nur halb so schön.“

Shahidi lobte auch die Jugendarbeit der beiden Musikzüge. „Sie bieten den Jugendlichen eine Plattform und ein Handlungsfeld.“ Shahidi überreichte einen Scheck, mit dem musikalisches Arbeitsmaterial angeschafft werden kann.

Nach dem kurzen förmlichen Teil des Musikfestes stand die Musik wieder im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die einzelnen Musikgruppen gaben mit kurzen Konzerten ihre Visitenkarten in Wildeshausen ab. Für die Besucher des Musikfestes war dies eine gelungene Einstimmung auf das kommende Gildefest, und für die Fans des SV Werder Bremen eine willkommene Ablenkung vom Pokalfinale. Um das Wohl der Gäste kümmerten sich die Mitglieder der Wachkompanie der Schützengilde. Vermisst wurde jedoch der Großteil des Offizierskorps. Nur wenige Offiziere mit Oberst Ernst Frost fanden den Weg zur Burgwiese.

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