Hunteschüler packen bei der Tafel kräftig mit an 

Helfen am sozialen Tag

Sechs Hunteschüler waren eifrig bei der Sache, als es darum ging, die Tafel-Kunden zu bedienen. - Fotos: Dejo

Wildeshausen - Von Joachim Decker. So wirklich bekannt war allen Schülern die Wildeshauser Tafel und ihre Arbeit nicht. Aber das änderte sich jetzt, als sich sechs Jugendliche der Klassen sieben und acht der Hunteschule, Förderschule Lernen, auf den Weg machten, um sich einen Eindruck zu verschaffen und mitzuhelfen.

„Das ist eine Aktion im Rahmen des sozialen Tages, der in jedem Jahr bei uns auf dem Programm steht“, so Lehrer Ulrich Becker, der zudem ehrenamtlich bei der Tafel tätig ist. „Die Schüler arbeiten hier von 9 bis 16 Uhr mit, um die Einrichtung und ihre Kunden kennenzulernen.“

Begrüßt wurde diese Aktion vom Tafel-Vorsitzenden Peter Krönung: „Wir sind stets offen für die Jugendlichen, die sich einmal ein Bild von uns machen wollen, damit die Tafel nach außen hin noch um einiges bekannter wird. Es gibt noch immer viele Bürger, die von uns kaum etwas wissen.“ Und die Gäste zeigten großes Interesse an der Arbeit: „Es ist deutlich zu sehen, dass sie Lust haben, mitzumachen. Einige haben auch schon gefragt, ob sie in den Ferien helfen könnten.“ Natürlich sei die Tafel dafür immer offen: „Wir brauchen dringend weitere Helfer.“

Großen Spaß an der Arbeit hatte auch der 14-jährige Kiro: „Ich kannte die Tafel von der Schule her. Aber nun haben wir ja alles kennengelernt und erfahren, wie wichtig sie für die Menschen ist.“ Er könne sich sehr gut vorstellen, öfter mitzuhelfen, um die Kunden zu versorgen: „Die Leute sind alle wirklich nett und freuen sich über die Lebensmittel, die sie hier bekommen.“

Vor Ort war auch Ursula Gerkens vom Zahnärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes des Landkreises Oldenburg mit einem Stand. „Solche Aktionen machen wir regelmäßig“, erzählte Krönung. Es sei wichtig, dass die Kinder exakt darauf hingewiesen würden, wie und wann sie die Zähne putzen müssen. „Leider ist das noch längst nicht so richtig bekannt.“ Mit einer großen Zahnbürste und einem überdimensionalen Gebiss erklärte Gerkens den Mädchen und Jungen, was sie machen müssen. Als kleines Präsent gab es dann noch eine Zahnbürste und Zahnpasta für die Kleinen.

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