Neuer Bio-Supermarkt am Wildeshauser Westring / Kunden gefällt das zusätzliche Angebot

„Heiß und sehnlichst erwartet“

„Neugierig machen“: Kai und Anne-Katharina Wiechmann.

Wildeshausen – Es ist einiges los im neuen Aleco-Biofachmarkt am Wildeshauser Westring, ein Ansturm ist es aber noch nicht. „Das ist ganz normal“, sagt Geschäftsführer Georg Appel kaum zwei Stunden nach der Eröffnung. Zusammen mit seiner Tochter Mona Laudan verfolgt er den ersten Verkaufstag. Gleichwohl seien schon morgens um 8 Uhr Kunden zur Eröffnung im Laden gewesen, so Appel. Erfahrungsgemäß nehme der Betrieb erst am späten Vormittag zu. „Manche kaufen gleich etwas ein, andere schauen sich erst einmal um und kommen dann später wieder“, weiß Laudan. Auf dem „Zisch“-Gelände ist der insgesamt 21. und mit knapp 800 Quadratmetern einen der größten Biomärkte des Unternehmens entstanden.

„Wir waren neugierig“, sagt Marion Opitz aus Ahlhorn, die mit Tochter Lisa und Enkelin Emelia eingekauft hat. „Es gibt hier viele Fairtrade-Waren“, lobt sie. Wer ein spezielles Bio-Produkt sucht, könne hier fündig werden, lobt sie die Auswahl. Neben den regionalen Angeboten gefällt ihr auch, dass Obst und Gemüse lose zu haben und nicht in Plastik verpackt sind. Bewusst nach Bio-Produkten sucht auch Wilfried Addicks, der gerade mit seiner Frau den Einkauf abgeschlossen hat. Ihm gefällt das neue, zusätzliche Sortiment, das sich zudem bequem mit dem Auto ansteuern lasse. „Mal sehen, wie sich das hier entwickelt“, sagt der Senior.

„Wir warten schon lange auf einen solchen Markt“, meint Ilse Wagner aus Dötlingen, die mit ihr Mutter Margrit Wagner (90) nach Wildeshausen gefahren ist, um sich das Angebot anzuschauen. Es sei natürlich etwas teurer als in herkömmlichen Läden, aber bei manchen Produkten sei es „das eben wert“. An einem Regal schauen sie sich gerade die Waren genau an. Margrit Wagner schätzt, dass die Herkunft der Produkte zu erkennen ist: „Der Rohzucker kommt aus Paraguay“, nennt sie ein Beispiel.

„Es wurde Zeit, wir haben das heiß und sehnlichst erwartet“, berichten Anne-Katharina und Kai Wiechmann, die ebenfalls aus Dötlingen stammen. Die Lage in der Nähe der anderen Supermärkte halten sie für sinnvoll, gut zu erreichen und nicht versteckt in einer Seitenstraße: Das gebe anderen Verbrauchern die Gelegenheit, einmal vorbeizuschauen und neugierig zu – und löse vielleicht einen Bewusstseinswandel aus.  fra

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