Landwirtschaftsarchitekt untersucht Fauna-Flora-Habitat-Gebiete

Heide auf dem Pestruper Gräberfeld ist in einem guten Zustand

Jörn Schöttelndreier, Förster für Waldökologie im Forstamt Ahlhorn (l.), und Biotopkartierer Marcel Engwer werfen einen Blick auf die Erfassungskarte der Heideflächen. - Foto: Landesforsten

Wildeshausen - Zwei Waldbiotopkartierer sind in diesem Sommer in den Fauna-Flora-Habitat(FFH)-Gebieten des Forstamtes Ahlhorn unterwegs. Marcel Engwer ist freier Landschaftsarchitekt und von den Niedersächsischen Landesforsten beauftragt, alle FFH-Gebiete im östlichen Bereich des Forstamtes zu untersuchen und die Bewirtschaftungspläne fortzuschreiben. Dazu gehört auch das Pestruper Gräberfeld, auf dem es jedoch statt um Waldlebensräume um den Erhalt der Heide geht.

„Aus meiner Kartierung ergibt sich der Erhaltungszustand der ‚Trockenen Sandheiden‘, um die es hier geht, sowie ein Pflegekonzept für die nächsten zehn Jahre“, erläutert Engwer den Hintergrund seiner Tätigkeit.

„Die ersten Ergebnisse zeigen einen guten Erhaltungszustand der Heide und damit einen Erfolg der Schafbeweidung.“ Die Erfassung sowie die Daten anderer Spezialisten werden im Winter ausgewertet. Dann erfolgt die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, darunter die Naturschutzverbände, bevor im nächsten Jahr das Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde hergestellt werden kann.

Derzeit kartiert Engwer im Barneführer Holz bei Sandkrug. Weitere FFH-Gebiete auf seiner diesjährigen Auftragsliste sind unter anderem die Gebiete Tanner Sand/Gierenberg bei Huntlosen, die Glaner Braut bei Dötlingen, das Delmetal im Harpstedter Wald, das Herrenholz bei Goldenstedt, der Brammer und das Wunderburger Moor bei Harpstedt sowie das Friedeholz und das Geestmoor-Klosterbachtal bei Bassum.

Die ersten Bewirtschaftungspläne für die FFH-Gebiete des Forstamtes wurden vor knapp zehn Jahren aufgestellt und werden nun fortgeschrieben. Dazu werden alle ausgewiesenen Lebensraumtypen auf ihren ökologischen Erhaltungszustand untersucht, der nicht verschlechtert werden darf. Daraus ergibt sich die Planung für die nächsten zehn Jahre, die Richtschnur der Revierförster des Forstamtes für die Arbeit in den FFH-Gebieten ist.

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