Sozialdemokraten kritisieren mangelhafte technische Ausstattung

Hauptschule Wildeshausen fehlen 17 Smartdisplays

Zu Besuch in der Wildeshauser Hauptschule: Ulrich Becker, Andreas Everinghoff, Matthias Kluck, Dorit Hielscher, Christian Pundt und Woldemar Schilberg.
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Zu Besuch in der Wildeshauser Hauptschule: Ulrich Becker, Andreas Everinghoff, Matthias Kluck, Dorit Hielscher, Christian Pundt und Woldemar Schilberg.

Wildeshausen – Mit großem Unverständnis haben die Schulausschussmitglieder der Wildeshauser SPD im Rahmen eines Besuches in der Hauptschule auf die derzeit dürftige technische Ausstattung der Einrichtung reagiert. „Bisher haben wir nur in einem Klassenraum ein Smartdisplay“, berichtete die Schulleiterin Dorit Hielscher. Dazu kämen drei Smartboards in Fach- sowie Grupperäumen.

Die Schule hoffe schon seit mehr als einem Jahr auf eine bessere Ausstattung. Versprochen seien von der Stadt Smartdisplays in allen 17 Klassenräumen. Nun könne die Schule aber wohl nicht vor September damit rechnen.

Diese Auskunft traf bei den Sozialdemokraten auf großes Unverständnis: „Seit Ende 2019 haben wir 200 000 Euro für das Jahr 2021 eingeplant, damit wir unsere Hauptschule auf Stand bringen“, zeigt sich Matthias Kluck in einer Pressemitteilung frustriert, dass noch nicht mehr Geräte in der Schule sind. Ebenso stößt die nach wie vor nicht hergestellte Barrierefreiheit auf: „Seit mehr als vier Jahren werben wir dafür, dass wir die Schülerpauschale des Landes auch für diesen Zweck nutzen“, zeigen sich die Genossen verärgert.

Derzeit ist es für uns nicht möglich, Jugendliche zu beschulen, die in einem Rollstuhl sitzen müssen“, konstatierte Hielscher, die die Politiker, unter ihnen auch der Landratskandidat Christian Pundt, zusammen mit Konrektor Andreas Everinghoff durch das Gebäude führte.

Schule durch Corona ausgebremst

Große Begeisterung hingegen löste der Einsatz der Lehrkräfte bei den Besuchern aus. „Alle Kollegen arbeiten hier für und mit den Schülern. Das sorgt für ein enges Vertrauensverhältnis und eine erfolgreiche Arbeit“, berichtete Everinghoff.

Pundt lobte diese Arbeit ausdrücklich: „Man spürt, dass das Konzept der Schule funktioniert. Das sieht man nicht zuletzt an den überragenden Vermittlungsquoten in Ausbildungsverhältnisse, die vor Corona bei mehr als 90 Prozent lagen.“

Dort will die Hauptschule wieder hin, deren Arbeit nach eigenen Angaben durch Corona ausgebremst wurde: „Es war nicht einfach, mit den Jugendlichen Kontakt zu halten. Da mussten wir kreativ werden. Das Verlorene aufzuholen, ist unser Auftrag in den nächsten Monaten“, berichtete Hielscher.

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