Der Verkehr im Umfeld der St.-Peter-Straße soll neu geordnet werden

Halteverbot und Einbahnstraßen

So soll der Verkehr fließen: Die Planungsgruppe Verkehr hat die Maßnahmen skizziert, die für mehr Sicherheit sorgen sollen.  
Bild: PGV
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So soll der Verkehr fließen: Die Planungsgruppe Verkehr hat die Maßnahmen skizziert, die für mehr Sicherheit sorgen sollen. Bild: PGV

Wildeshausen – In der Nachbarschaft rund um die St.-Peter- und Holbeinschule sowie die Realschule und die Berufsbildenden Schulen rumort es. Nachdem die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen sowie Piraten vor einem Jahr einen Antrag zur Verkehrssicherheit in dem Bereich gestellt hat, gibt es bei vielen Anwohnern die Befürchtung, dass der Verkehr in den Wohnstraßen deutlich eingeschränkt wird.

Das ist nicht unbegründet und wird am Donnerstag, 24. September, ab 17 Uhr im Ausschuss für Ordnung, Soziales und Familie im Rathaus genauer ausgeführt. Über die dort erarbeitete Empfehlung soll direkt im Anschluss im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss diskutierte und abgestimmt werden. Eine weitere Beratung im Rat ist zunächst nicht vorgesehen.

Antrag der Grünen

Die Verkehrsproblematik rund um die Schulen ist bekannt und wurde auch gerade noch einmal von der Polizei thematisiert. Die Grünen und Piraten möchten nach eigenen Aussagen den Kraftfahrzeugverkehr entzerren und die Verkehrssicherheit erhöhen. Dafür hatte Ratsherr Klaus Schultze (Grüne) einige Vorschläge eingebracht (wir berichteten). Der Verwaltungsausschuss hatte im Dezember beschlossen, den Grünen-Antrag in die konzeptionelle Überlegung zur Neuordnung des Verkehrs in der Innenstadt einzubeziehen. Die Planungsgemeinschaft Verkehr aus Hannover wurde in die Überlegungen eingebunden, sodass es nun Vorschläge gibt, die unter anderem eine Sperrung der Holbein- und Goethestraße mit Freigabe für den Anliegerverkehr vorsehen. Beide Straßen sollen zudem als Einbahnstraßen in Richtung St.-Peter-Straße ausgewiesen werden.

Fahrradstraßen einrichten

Nach Einschätzung der Stadtverwaltung würden sich im Rahmen der Maßnahmen wesentliche Änderungen ergeben. Geplant wäre auf der Holbein- und einem Teil der St.-Peter-Straße eine Fahrradzone mit dem Zusatz „Anlieger frei“. Dort soll eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern gelten. Der Radverkehr dürfte dann weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig müsste der Kraftfahrzeugverkehr die Geschwindigkeit weiter verringern. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern soll erlaubt sein.

Im Bereich der Grünfläche zwischen der Adolf-Menzel-Straße/Goethestraße/Alexanderstraße/Uhlandstraße soll eine Hol- und Bringzone eingerichtet werden. Die Fahrzeuge dürften nur in eine Richtung um den Platz kurven. Von dort müssten die Kinder zu Fuß in Richtung ihrer Schulen laufen, denn vor den Einrichtungen soll ein absolutes Halteverbot herrschen. Die Einbahnstraßenregelung (Radfahrer frei) auf der Holbein- und der Goethestraße würde ganztägig gelten, die Sperrung der Straßen für den Kraftfahrzeugverkehr (Anlieger frei) nur werktags in der Zeit von 7 bis 14 Uhr.

Die Stellungnahme der Polizei zu diesen Plänen soll im Rahmen der Sitzung vorgestellt werden. „Vor einer etwaigen Umsetzung der Maßnahme sollten die Anlieger über die neue Verkehrssituation umfangreich informiert werden“, heißt es in der Sitzungsvorlage. „Sollte sich nach der Umsetzung herausstellen, dass die Regelungen zu Problemen im Verkehrsfluss führen, wird die Thematik neu aufgegriffen.“

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