Knapp 9 000 Fahrgäste in Wildeshausen

Gutes Jahr für den Bürgerbus

Das Logo des Bürgerbusses.

Wildeshausen - Mit knapp 9 000 Fahrgästen und viel motivierendem Zuspruch der Kunden war das Jahr 2016 ein gutes Jahr für den Bürgerbus Wildeshausen. Wobei besonders die Linie zum Katenbäker Berg mit knapp 1 000 zusätzlichen Fahrgästen herausstach, so die Vereinsvorsitzende Renate Hocke, während der Jahreshauptversammlung. Zum Spascher Sand seien es vergangenes Jahr lediglich 150 Mitfahrer mehr gewesen. Das Gros der Fahrgäste ist nach Angaben vormittags unterwegs, die stärksten Wochentage seien der Donnerstag gefolgt vom Dienstag. „Die Anmietung der Vereinsgarage an der Ahlhorner Straße hat sich als richtige Entscheidung erwiesen, da am Bahnhof mit dem Neubau der Halle weiterhin kein Fortschritt zu erkennen ist“, so Hocke. „Nach der Ankunft des neuen Busses im Januar hat sich der Platzbedarf verdoppelt, und die gemietete Immobilie bietet komfortable Unterstellmöglichkeiten.“

Der vorgelegte Haushaltsplan 2017 zeigt ein erwartetes Minus von etwa 11 000 Euro, hauptsächlich verursacht durch eine erneute umfassende Motorreparatur am alten Bus. Sie trat bei nur 90 000 Kilometern auf, knapp zwei Jahre nach dem damaligen Austausch. Nach wie vor sucht der Verein weitere ehrenamtliche Fahrer. Dazu Buspfleger, die dann auch keinen Personenbeförderungsschein brauchen.

Der Wildeshauser Bürgerbus bietet acht Fahrgastsitzplätze und einen Stellplatz für einen Rollstuhl, einen Rollator, einen Kinderwagen oder ein Fahrrad. Der Einstieg in das Fahrzeug funtioniert ohne Stufen, auch innerhalb des Busses gibt es keine Stufe. Für Kleinkinder gibt es geeignete Rückhaltesysteme, denn im Bus gilt die Anschnallpflicht.

Der Bus fährt nach einem festen Fahrplan und hält regelmäßig an festen Haltestellen. Deshalb kann man sich darauf verlassen, dass der Bus auch wirklich kommt. - dr

www.bb-wildeshausen.de

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