CDU diskutiert mit Vertretern der Ortswehr Neubau in der Pagenmarsch

Gute Nachbarschaft – soll der Bauhof neben die Feuerwehr ?

Mitglieder der Wildeshauser CDU-Ratsfrakltion hatten sich am Montagabend zu einem Ortstermin auf dem Wohnmobil-Stellplatz getroffen. Ferner wurde die Kurve am Krandelbad nochmals besichtigt. - Foto: Nosthoff

Wildeshausen - Die Möglichkeit eines Bauhof-Neubaus auf dem Pagenmarsch-Gelände zu prüfen, hatte die CDU bereits 2012 vorgeschlagen. „Feuerwehr und Bauhof könnten davon profitieren, sei es durch die gemeinsame Nutzung von Besprechungs- und Unterrichtsräumen, von Waschplatz, Werkstätten oder auch durch kurze Wege für die ‚Menpower‘. Der städtische Bauhof fördert die Feuerwehr-Mitglieder ja auch personell“, meinte der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Sasse. Er hatte am Montagabend zu einer entsprechenden Diskussion die Vertreter der Feuerwehr zur CDU-Fraktionssitzung eingeladen

Die Finanzierung des Neubaus könne über den Verkauf der derzeitigen Fläche an der Ahlhorner Straße sowie durch die Umwandlung in Wohnflächen und den Verkauf der neu entstandenen Grundstücke erfolgen. Ein Neubau des Bauhofs sei notwendig und zurzeit vorrangig am Lehmkuhlenweg geplant. „An der Ahlhorner Straße steht nicht genügend Fläche für eine nötige Erweiterung zur Verfügung“, so Sasse.

In diesem Zusammenhang fragte der Fraktionsvorsitzende die Vertreter der Feuerwehr, ob und wie ihrer Meinung zu einer Eingliederung des Bauhofes in das Rettungszentrum möglich wäre. Dazu zeigte Sasse einen Plan, auf dem noch eine DLRG-Vereinsstätte neben der Feuerwehr angedacht war. „Die DLRG wird nun aber an der Harpstedter Straße ihr endgültiges Domizil bekommen“, stellte der Frakionsvorsitzende fest. Er möchte nun, dass die frei werdende Fläche hinsichtlich einer möglichen Eingliederung des Bauhofs geprüft wird. Der Ortsbrandmeister Hermann Cordes und sein Stellvertreter Conrad Kramer bewerteten den Vorschlag positiv. Ein Problem stelle jedoch der Übungsplatz dar, von dem bei der jetzigen vorläufigen Grundrissplanung ein Zipfel für den Bauhof weichen müsste.

„Verkleinern können wir den Übungsplatz nicht, die Fläche ist nach Norm zugeschnitten“, erklärte Kramer und betonte, dass die Feuerwehrleute großen Wert auf den Übungsplatz am neuen Feuerwehrstandort legen. „Das war ein großes Kriterium für die Auswahl dieses Standorts“, betonte Kramer. „Für unsere Leute wäre es unverständlich, wenn der Übungsplatz nicht realisiert wird.“ Cordes erwog die Möglichkeit, den Übungsplatz zu drehen, um Platz für den Bauhof zu schaffen. Dazu würde ein weiteres freies Grundstück, das in Richtung Krandelbad liegt, benötigt. Die CDU will nun beantragen, diesen Vorschlag prüfen zu lassen.

„Wir wollen mit dem Bau des Feuerwehrhauses jetzt voran kommen“, meinte Sasse, der sich bereits ein Bauschild in der Pagenmarsch wünscht, um ein deutliches Zeichen zu setzen. „Dazu brauchen wir den Dialog zwischen Verwaltung, Feuerwehr und Politik sowie die Transparenz für die Öffentlichkeit.“ Feuerwehr- und CDU-Vertreter stellten während ihrer Diskussion fest, dass eine engere Zusammenarbeit mit der Politik im Arbeitskreis „Feuerwehrhaus“, der von Verwaltung und Feuerwehr gebildet wurde, überaus hilfreich wäre. Die Christdemokraten wollen daher nun umgehend beantragen, dass ein Vertreter aus jeder Ratsfraktion zu dem Arbeitskreis dazu stoßen soll.

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