CDW fordert Eingreifen gegen Vermüllung

„Gute Integration sieht anders aus“

Sperrrmüll auf der Grünfläche: Neben den Gebäuden an der Hermann-Ehlers-Straße türmt sich altes Mobiliar.
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Sperrrmüll auf der Grünfläche: Neben den Gebäuden an der Hermann-Ehlers-Straße türmt sich altes Mobiliar.

Wildeshausen – Wer den Bereich rund um die Hermann-Ehlers-Straße in Wildeshausen entlangfährt, sieht es schon von Weitem: Neben oder vor den Mehrparteienhäusern stapeln sich Müllberge, die Gehwege sind verdreckt und auf Grünflächen wurden Altreifen entsorgt.

Kein schöner Anblick, findet die CDW-Fraktion im Wildeshauser Stadtrat und möchte nun von der Stadtverwaltung nicht nur Informationen über das Integrationskonzept in der Siedlung erhalten, sondern auch konkrete Maßnahmen erfahren, wie die Situation in dem sozialen Brennpunkt Wildeshausens, in dem viele Geringverdiener aus dem EU-Ausland leben, verbessert werden kann.

Den Antrag hat Stefan Brors für die CDW eingereicht. Er schreibt: „Die Stadtverwaltung berichtet jährlich über die sehr gute Integrationsarbeit, die in den Wohnungen der Hermann-Ehlers-Straße geleistet wird. Daraufhin beschließt der Stadtrat regelmäßig, weiterhin Mittel in den Haushalt einzustellen, um diese aus meiner Sicht sehr wichtige Arbeit fortzusetzen.“ Leider habe die CDW aber wiederholt feststellen müssen, dass etwas an der Integration nicht funktioniert und das mit Fotos dokumentiert. Darauf zu sehen seien Müllhalden rund um die Wohnblocks und Fahrräder, die kreuz und quer in der Gegend herumstünden.

Wilde Müllablagerungen direkt am Haus

„Das öffentliche Erscheinungsbild spricht nicht für eine gute Integration. Die sieht anders aus“, so Brors. Zudem sei die Brandgefahr durch die wilden Müllablagerungen direkt am Haus sehr hoch. „Wenn die Mülltonnen und -beutel sowie alte Möbel, die unmittelbar am Gebäude stehen, Feuer fangen, sind die Menschen in den Häusern gefährdet. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden.“

Brors hält Großbehälter aus Metall für die sicherste Variante zur Müllentsorgung. Zudem wäre in eingezäunten Bereichen genügend Platz, um die Fahrräder ordentlich abzustellen.

Bewohner auf Missstände hinweisen

„Integration bedeutet auch, Bewohner auf Missstände hinzuweisen und auf einen akzeptablen Pflegestandard hinzuwirken“, findet der Ratsherr. Dabei sieht Brors ebenso die Verwaltung und den an der Hermann-Ehlers-Straße ansässigen „Treffpunkt Mittendrin“ in der Pflicht. „Hier sollten alle Bewohner, und nicht nur die Teilnehmer an Gruppen oder regelmäßigen Treffen, darüber aufgeklärt werden, wie Müll getrennt und entsorgt werden muss.“  

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