„Gruselnacht“ bietet reichlich Abwechslung für Jung und Alt/Feuerdrache

Kein Late-Night-Shopping in „Gruselhausen“

+
Wenn es Nacht wird in „Gruselhausen“... Archivfoto: Dejo

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Sie soll gruselig werden und Jung sowie Alt von nah und fern Abwechslung bieten – die Wildeshauser „Gruselnacht“ am Freitag, 30. Oktober, ab 16 Uhr. Das verspricht Organisator Stefan Thuns von der „Brasserie“: „Auch wenn ich es natürlich sehr schade finde, dass die Geschäftsleute nicht mehr mitmachen wollen.“

Seit Donnerstag steht fest, dass für die Veranstaltung der Bereich der Westerstraße vor der „Brasserie“ sowie die Bahnhofstraße bis zur Neuen Straße gesperrt werden. Mit schauriger Musik und Deko sowie Beleuchtung und mystischen Geräuschen will Thuns die Stadt wieder in „Gruselhausen“ verwandeln. An verschiedenen Ständen gibt es Knipp, Kürbissuppe, Süßes und Getränke.

„Auf die Kinder und Jugendlichen warten ab 16 Uhr wieder einige Aktionen“, sagt Thuns. Höhepunkt werde dabei sicherlich der 15 Meter lange und neun Meter hohe begehbare Feuerdrache sein, der auf der Westerstraße sein „Unwesen“ treibt: „Außerdem kommt die ,Spielefeuerwehr‘ aus Oldenburg, die neben Kinderschminken einige kleine Spiele bietet.“

Auf der Bahnhofstraße, wo auch eine Bühne aufgestellt wird, gibt es zudem Stockbrot- und Kartoffelnbacken an der großen Feuerschale. „Das ist für die Kleinen stets ein ganz besonderes Erlebnis“, sagt Thuns, der hofft, dass viele Kinder in Verkleidung kommen: „Das gilt natürlich auch für die Erwachsenen, die am Abend auf ihre Kosten kommen.“ Hier habe es in den vergangenen Jahren immer wieder die tollsten Kostüme gegeben.

Derzeit ist Thuns noch mit Thomas Kramer im Gespräch, der vielleicht „Spaß am Seil“ anbietet, wobei die Besucher unter anderem Kisten in luftige Höhen stapeln können: „Eventuell treten noch verschiedene Tanzgruppen auf. Dafür habe ich jedoch noch keine Rückmeldung.“

Ab 20 Uhr gibt es auf der Bühne flotte Musik von Achim Bütow, der die Gäste mit einem bunten Programm unterhält. „Achim hat ja kürzlich im Franziskaner gespielt. Schon davon waren die Besucher hellauf begeistert“, betont der Organisator.

Etwas traurig stimme ihn jedoch die Tatsache, dass sich die Geschäfte der Innenstadt nicht an dieser Veranstaltung beteiligen: „Das war in den vergangenen Jahren stets eine runde Sache. Zur Gruselnacht gehört das Late-Night-Shopping einfach dazu.“ Aber der Handels- und Gewerbeverein (HGV) habe sich nicht umstimmen lassen.

Das bestätigt der HGV-Vorsitzende und Geschäftsführer von Schnittker am Markt, Johannes Lenzschau: „Diese Veranstaltung hat sich für die wenigsten Geschäfte noch gelohnt.“ Nach der Aktion im vergangenen Jahr habe der Vorstand viele Rückmeldungen bekommen, dass sie sich nicht mehr beteiligen wollen: „Ich persönlich finde es schade. Es bleibt jedoch jedem Unternehmer selbst überlassen, ob er sein Geschäft länger auf lässt. Wir überlegen noch, wann wir schließen. Aber bis 22 Uhr werden wir definitiv nicht geöffnet haben.“ Die „Gruselnacht“ sei ein Party-Event und keine Verkaufsveranstaltung.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Alpaka-Nachwuchs in Rethem

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Tourbus unter dem Hammer: Reisen wie einst die Kelly Family

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

„Lenna” im Kurpark

„Lenna” im Kurpark

Meistgelesene Artikel

Motorradfahrer verliert bei riskantem Überholmanöver auf der A1 Kontrolle 

Motorradfahrer verliert bei riskantem Überholmanöver auf der A1 Kontrolle 

18-Jähriger im Alfsee bei Bramsche ertrunken

18-Jähriger im Alfsee bei Bramsche ertrunken

Ein Kneipenviertel am Stellmacherplatz?

Ein Kneipenviertel am Stellmacherplatz?

„Schekhan-Markt“ eröffnet neuen Verkaufsraum mit breiterem Angebot

„Schekhan-Markt“ eröffnet neuen Verkaufsraum mit breiterem Angebot

Kommentare