Quadratmeterpreis bei 130 Euro

Grundstücke vor Bargloy viel teurer

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Im neuen Baugebiet sollen die Preise steigen. 

Wildeshausen - Das ist keine schöne Weihnachtsbescherung für alle, die sich für Baugrundstücke in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme „Vor Bargloy“ interessieren – und das sind immerhin rund 180 Bewerber. Die Quadratmeterpreise für Bauland steigen voraussichtlich auf 130 Euro. Im Vergleich zu den Preisen, die vor einem Jahr im südlichen Bereich des Bargloyer Weges verlangt wurden, 105 Euro, ist das eine Steigerung von 24 Prozent. Ein Grundstück in der Größe von 600 Quadratmetern würde sich somit um 15 000 Euro verteuern.

Mit diesen Zahlen ist die Stadtverwaltung bislang noch nicht an die Öffentlichkeit gegangen. Sie wurden bislang nur im nicht öffentlichen Teil des Finanzausschusses und im Verwaltungsausschuss genannt. Sie gründen sich auf die „gesonderte Bodenrichtwertkarte“ die vom Gutachterausschuss des Katasteramtes erstellt wurde. Die Stadtverwaltung war bislang davon ausgegangen, dass der Quadratmeterpreis bei rund 110 Euro liegen wird. Die Verwaltung hat der Politik im Zuge der Haushaltsberatungen im Verwaltungsausschuss die Anpassung der Verkaufserlöse vorgestellt. Sie dürften sich auf mehrere 100 000 Euro belaufen. Offenbar gibt es nun auch begründete Hoffnungen, dass die Stadt im Rahmen eines Vergleiches mit einem in dem Gebiet wirtschaftenden Landwirt handelseinig wird. Dieser hatte eine Normenkontrollklage vor dem Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingereicht. Eigentlich war man sich vor Monaten schon einmal handelseinig geworden. Dann aber scheiterte der Vertragsabschluss doch wieder – sodass der Stadtrat beschloss, zunächst Flächen zu erschließen, die im eigenen Besitz sind.

Eine Einigung ist dem Vernehmen nach jedoch nur über höhere Ankaufspreise für die landwirtschaftlichen Flächen zu erreichen.

Im Zusammenhang mit der Erhöhung der Endwerte in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme auf 130 Euro muss wohl auch von höheren Anfangswerten (vor einer Erschließung) ausgegangen werden, was den höheren Ankaufspreis für die landwirtschaftlichen Flächen rechtfertigen könnte.

Zu der Praxis, die Preise anzuheben, hatte es schon in der Vergangenheit einige Kritik im Stadtrat gegeben. Der festgeschriebene Anfangswert für den Quadratmeter in der StEM lag ursprünglich bei 75 Euro. 

dr

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