Auf dem alten Grundstück entsteht ein neues Wohn- und Geschäftshaus

Abriss im Juli: OLB zieht an die Bahnhofstraße

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Dani Wottke, Ann-Cristin Lodde, Ralf Müller und Tim Hibbeler (v.l.) vor dem alten OLB-Gebäude, das abgerissen wird.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Eines der unattraktivsten Gebäude in der Wildeshauser Innenstadt, das Haus Westerstraße 44, in dem die Oldenburgische Landesbank beheimatet ist, wird Ende Juli abgerissen. Die OLB zieht von dort an die Bahnhofstraße, am alten Standort plant Investor Hermann Beerding ein neues Wohn- und Geschäftshaus.

Jahrelang hatten die Beteiligten dafür gekämpft, nun gibt es eine Baugenehmigung, nachdem die OLB das 40 Jahre alte Haus an Beerding verkauft hatte. Die Filiale des Kreditinstitutes bekommt in dem neuen Gebäude ein ganz anderes und barrierefreies Aussehen auf einer Ebene. Das Mitarbeiterteam um Leiter Ralf Müller steht den Kunden am alten Standort bis Dienstag, 20. Juni, mit allen Dienstleistungen zur Verfügung. Geldautomat und Kontoauszugsdrucker können noch bis Sonntag, 25. Juni, genutzt werden. In den Tagen bis zum 28. Juni erfolgt dann der Umzug an die Bahnhofstraße in das Gebäude, in dem früher die Post beheimatet war und das von Beerding aufwendig saniert wurde. An den gewohnten Standort an der Westerstraße plant die OLB voraussichtlich etwa 18 bis 24 Monate nach Beginn der Baumaßnahme zurückzukehren.

„Wir sind froh, dass wir das Ausweichquartier an der Bahnhofstraße haben“, so Müller. In der Regel würde bei Umzügen auf Containerlösungen zurückgegriffen. „Wir aber haben eine echte Bank, wie der Kunde sie kennt.“

Eine deutlich höhere Anzahl an Fenstern für mehr Lichteinfall und bessere Belüftung ist der erste große und offensichtliche Vorteil, den der Neubau mit sich bringen soll. Auch die Schräglage und die weiten Wege aus der alten Immobilie werden dann kein Thema mehr sein. Die Räumlichkeiten sind so geplant, dass die OLB künftig auf rund 575 Quadratmetern Fläche im Erdgeschoss alles gewährleistet, was sich die Kunden von ihrer Bank wünschen. „Hierzu gehören Beratungsräume ebenso wie moderne Servicegeräte“, so Müller.

Die vom Investor geplante Fassade für den Neubau an der Westerstraße ist mit dem Stadtrat abgestimmt. Ein wesentlicher Vorteil ist auch, dass die von der Neuen Straße erreichbare Tiefgarage im Nebengebäude, das auch Beerding gehört, endlich zu befahren ist.

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