Grundstein für „Wohnpark an der Hunte“ gelegt/15-Millionen-Euro-Investition

„Guter Tag für Wildeshausen“

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Jens Kuraschinski mauerte die Dokumentenrolle ein, während Friedhelm Clasen (l.) das Projekt erläuterte.

Wildeshausen - Von einem „guten Tag für Wildeshausen“ sprach Investor Friedhelm Clasen im Rahmen der Grundsteinlegung für den „Wohnpark an der Hunte“ – einer Pflegeeinrichtung mit insgesamt 125 Betten, davon 109Einzelzimmer und acht Doppelzimmer – sowie einer Tagespflege mit 15 Plätzen.

Die Baugenehmigung hatte den Bremer Ingenieur „viele Nerven gekostet“, weil die Diskussion über den Überschwemmungsschutz für die Hunte politischen Streit hervorrief und viele Berechnungen für Ausgleichsflächen nötig waren.

Doch am Donnerstag schien über Wildeshausen und dem Bauherren die Sonne, und Clasen machte deutlich, dass das Projekt von den Bürgern gewollt ist. „Es melden sich schon jetzt viele Leute, die Pflegeplätze oder Mietwohnungen haben möchten. „So viele Wohnungen, wie angefragt werden, haben wir gar nicht“, so Clasen. „Da müssten wir gleich nebenan weiterbauen.“

Angesichts der derzeitigen Flüchtlingszahlen erinnerte der Investor an die Zeit nach der Wende. „Vor 25 Jahren hatten wir massive Zuzüge aus dem Ostblock. In der Pflege könnten wir heute gar nicht mehr ohne diese Menschen arbeiten“, berichtete er. Auch auf den Baustellen würde in Deutschland kaum noch etwas laufen ohne die Kräfte aus dem Ausland. Warum, so Clasen, sollten die neuen Ankömmlinge nicht genau so wichtig werden wie diejenigen, die vor einem Vierteljahrhundert kamen?

„Wir brauchen Menschen und Mitarbeiter“, erklärte der Investor und ließ Bürgermeister Jens Kuraschinski drei Steine dafür mauern, dass auf der Baustelle niemand Schaden erleiden wird, das Gebäude jetzt und zukünftig den Nutzen gut erfüllt und den Bewohnern und Nutzern Glück und Freude beschieden ist.

Der Bürgermeister bedankte sich für ein „tolles Projekt“ für die Stadt. Insgesamt 15 Millionen Euro investiert Clasen in den Standort. Die Einrichtung ist über ein Café für die Öffentlichkeit jederzeit zugänglich. Sie wird auch einen geschützten Demenzbereich haben.

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