Realisierung im Jahr 2018 denkbar

Grünes Licht für Hundefreilauffläche

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Eine Freilauffläche für Hunde könnte neben der Kläranlage ausgewiesen werden.

Wildeshausen - Das dürfte viele Hundebesitzer in Wildeshausen freuen. Nach langer Anlaufzeit, der erste Antrag datiert aus dem Jahr 2012, hat der Bauausschuss ohne weitere Diskussion einstimmig empfohlen, eine Hundefreilauffläche auf einem Grundstück neben der Kläranlage auszuweisen.

Die nötigen Haushaltsmittel für die Unterhaltung sollen in den Haushalt 2018 eingestellt werden. Damit dürfte der Platz auch erst im kommenden Jahr nutzbar sein. Bislang hat der Bund für Umwelt und Naturschutz die Fläche als Grünland angepachtet.

Fläche liegt im Überschwemmungsgebiet

Der Vertrag kann zum 30. September gekündigt werden. Die Stadt hatte mehrere Standorte geprüft und nur das Areal im Bebauungsplan „Nordring“ für geeignet befunden. Es ist als Erweiterungsfläche für die Kläranlage ausgewiesen. Eine derartige Maßnahme ist aber nicht geplant. Die Flächen liegen im Überschwemmungsgebiet. Es sollen auch Mülleimer aufgestellt werden.

In der Vorlage für den Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt am 21. März betont die Verwaltung, dass es keine konkreten rechtlichen Vorgaben für die Einrichtung von Freilaufflächen gibt. Es bestehe die Möglichkeit, die Flächen einzufrieden, doch eine Verpflichtung dazu gebe es nicht. Die Einzäunung der Fläche biete aber sowohl für die Hunde als auch für die Umgebung eine höhere Sicherheit. Ein Zaun mit Einlassschleuse würde für den angedachten Bereich neben der Kläranlage etwa 18.000 Euro kosten.

Hunde lernen in gemeinsamer und freier Bewegung Sozialverhalten

 

Linken-Ratsfrau Kreszentia Flauger hatte schon im Juni 2012 darauf hingewiesen, dass aufgrund der Gesetzeslage, beispielsweise Leinenzwang vom 1. April bis zum 15. Juli, eine Hundehaltung gemäß des deutschen Tierschutzgesetzes nicht möglich ist. „Es ist unstrittig, dass sich Hunde frei bewegen wollen und dabei zwischen verschiedenen Laufarten als auch Geschwindigkeiten wechseln wollen“, schrieb die Linke damals. „Nur in der freien Bewegung mit anderen Hunden kann normales Sozialverhalten gelernt und geübt werden.“ Mit der Einrichtung einer Freilauffläche würde die Stadt signalisieren, dass sie Hunde nicht nur als Grundlage von Hundesteuererträgen sieht, sondern sie als treue Begleiter des Menschen akzeptiert und ernst nimmt.

dr

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