„Hunteschüler haben keinen Nachteil“

Grüne, SPD und Piraten: Genug Platz vorhanden

Nach dem Wunsch von SPD, Grünen und Piraten sollen die Hunteschüler bald am Standort der St.-Peter-Schüler unterrichtet werden.

Wildeshausen - Für die Hunteschule, Förderschule Lernen, in Wildeshausen hat ein Umzug an den bisherigen Standort St.-Peter-Schule keinen Nachteil – sogar dann, wenn fünfte Klassen am neuen Standort eingeschult werden.

Das betonen SPD, Grüne und Piraten im Stadtrat in einer Pressemitteilung, die sich mit der beantragten Rückübertragung der Liegenschaft Hunteschule mit der Liegenschaft St.-Peter-Schule zum nächstmöglichen Zeitpunkt befasst. Darin heißt es: „Sollte der Kreistag die fünfjährige Verlängerung der Förderschule Lernen beschließen, gibt es ausreichend Platz am neuen Standort. 

Von den neben der Aula (mit Trennwand für zwei Räume), einem Betreuungs- und einem Gruppenraum zur Verfügung stehenden neun Unterrichtsräumen benötigt die Hunteschule mit 54 Schülern gegenwärtig fünf Klassen. Diese Zahl wird wohl in den nächsten Jahren konstant bleiben, da die die Schule verlassende neunte Klasse mit großer Wahrscheinlichkeit durch nur eine neue fünfte Klasse ersetzt wird.“

Bei der benachbarten Holbeinschule mit gegenwärtig zehn Unterrichtsräumen wird der Bedarf im Verlauf der nächsten vier Jahre nach Ansicht der Parteien zusätzlich zunächst einen Raum und später zwei Räume betragen – bei dann durchgängiger Dreizügigkeit. 

„Am Ende dieses Zeitraums werden auch die zusätzlich eingerichteten Klassen an den beiden anderen Grundschulen ihre Schulen verlassen haben, sodass die Wallschule die gesetzlich geforderte Grenze der Vierzügigkeit und die St.-Peter Schule die Zweizügigkeit nicht mehr überschreiten“, teilen SPD, Grüne und Piraten mit.

Zusätzliche Unterrichtsräume

„Holbein- und Hunteschule stehen nach Einzug der Hunteschule am neuen Standort zunächst drei und später zwei nicht benötigte Unterrichtsräume zusätzlich zur Verfügung, die beide Schulen je nach Bedarf für andere Zwecke nutzen können.“

Evelyn Goosmann (SPD) und Manfred Rebensburg (Grüne) sind sich zudem ganz sicher, dass alle anderen Fragen, die bei einem Umzug der Hunteschule zu klären sind, von Kreis- und Stadtverwaltung zur Zufriedenheit der Hunteschule gelöst werden. 

Gleichzeitig gehen sie davon aus, dass die Stadt im Einvernehmen mit der Kreisverwaltung ein Konzept über Veränderungen an der Heemstraße vorlegt. Ziel solle es sein, die Verkehrssicherheit für die Grundschüler zu erhöhen. Dabei soll, so heißt es im Antrag an den Rat, auch die rückseitige Verbindung der Schule mit der verkehrsberuhigten Innenstadt einbezogen werden.

dr

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