Betreuungsverein soll unterstützt werden

Grotelüschen verspricht Geld

Die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (Mitte) informierte sich im Gespräch mit Hans-Michael Ketelhut, Egbert Ahlrichs, Frank Eden und Arnold von der Pütten (von links) über die Arbeit des Betreuungsvereins Oldenburg-Land.

Wildeshausen - Von der Arbeit der Betreuungsvereine hat sich die Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen (CDU) jetzt im Gespräch mit Vertretern des Betreuungsvereins Oldenburg-Land in Wildeshausen überzeugt. In einer Pressemitteilung der CDU zu dem Besuch heißt es: „Etwa 2 500 Menschen sind es derzeit allein im Landkreis Oldenburg, die schon Beistand erhalten – angefangen von der Beratung bis zur Vormundschaft.“

Die Vertreter des Vereins hätten bei diesem Treffen insbesondere auf ihre Sorgen aufmerksam gemacht. Zwar steige der Bedarf an Unterstützung für hilfesuchende Menschen quantitativ und auch qualitativ an, aber die Existenz der Organisation sei trotzdem in Gefahr. Das habe gleich mehrere Ursachen: Der zeitliche Betreuungsbedarf im Einzelfall werde in der Vergütungsstruktur nicht bedacht. Sprich: Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum finanziellen Ertrag.

Zudem hätten weder Tariferhöhungen noch steigende Sachkosten der vergangenen zehn Jahre Berücksichtigung gefunden. „Eine Anhebung der Gebührensätze der Berufsbetreuer steht schon viel zu lange im Raum“, erklärten die anwesenden Vorstandsmitglieder des Betreuungsvereins einmütig.

„Wir brauchen eine schnelle Korrektur, damit die gesetzliche Beratung und auch das tolle ehrenamtliche Engagement erhalten bleiben“, so die Bundestagsabgeordnete. „Deshalb nehme ich die Bitte des Vereins an den Bund gerne nach Berlin mit, andere Rahmenbedingungen zu schaffen, damit auch vom Land Niedersachsen mehr Geld kommt“, versprach sie abschließend, heißt es in der Mitteilung.

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