Wildeshauser Firma FVG erhält hohe Fördersumme vom Land Niedersachsen

Große Ziele vor Augen

Eberhard Franz vom Wirtschaftsministerium (Mitte, links) übergibt den Förderbescheid an FVG-Geschäftsführer Michael Alpers. Vertreter der Firma, der Politik, der Stadt Wildeshausen und der Wirtschaftsförderung des Landkreises freuen sich über die Unterstützung aus Hannover. Foto: Fra

Wildeshausen – Eine große Halle für die Verwirklichung ihrer großen Pläne hat die Wildeshauser Firma FVG an der Düngstruper Straße in der Kreisstadt errichtet. Zur Unterstützung ihres Expansionskurses, in dessen Verlauf bis zu zehn neue Arbeits- und zwei Ausbildungsplätze geschaffen werden sollen, haben die Fahrzeugbauer jetzt Geld vom Land Niedersachsen erhalten – Eberhard Franz vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium hat am Dienstagmorgen den Förderbescheid in Höhe von 937 000 Euro an FVG-Geschäftsführer Michael Alpers übergeben. Der Ort der kleinen Feier war auch gleichzeitig Ziel der Investition und Grund für die Förderung: die 3 300 Quadratmeter große und zehn Meter hohe Montagehalle, die das Unternehmen auf seinem neuen Grundstück an der Düngstruper Straße errichtet hat. Rund fünf Millionen Euro investieren die Experten für Transportlösungen für selbstrollende Lasten in den Neubau.

„Das ist eine ganz stattliche Förderung. So was ist auch für uns nicht üblich“, sagte Eberhard Franz, Referatsleiter für Wirtschaftsförderung und Unternehmenssanierung in Hannover. 30 Millionen Euro habe das Ministerium für die Wirtschaftsförderung im Jahr landesweit zur Verfügung: „Das ist schon ein ganz erklecklicher Anteil.“ Doch lohne es sich, so Franz, wenn man sehe, was FVG seit 2014 auf die Beine gestellt hat und – in Hinblick auf die Arbeitsplätze – noch schaffen wolle. „Ohne die Kollegen geht das nicht“, gab Alpers das Lob an sein Team weiter. Der Gast aus der Landeshauptstadt lobte die gute Zusammenarbeit nicht nur mit der Firma sondern ebenso mit der Stadt Wildeshausen und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Oldenburg (WLO).

Gegenwärtig beschäftige das Unternehmen rund 40 Personen an zwei Standorten – im Gewerbegebiet Stockenkamp und an der Daimlerstraße. Während im ersteren auch weiterhin der Stahlbau erfolgen und auch noch ausgebaut werden solle, werde das zweite – zu klein gewordene und gemietete – Areal aufgegeben, erläuterte Alpers. Endmontage und nicht zuletzt der Service an Lastfahrzeugen und eigenen Aufliegern soll nun in der großzügigen Halle auf dem neuen, 23 000 Quadratmeter großen Gelände vonstatten gehen. „Das ist eine sehr große Aufgabe und Verantwortung“, sagte Alpers. Er wolle nicht einfach nur eine solche Halle „hinbauen“, sondern vor allem sein Unternehmen weiterentwickeln.

Die Lage sei für ein Unternehmen seiner Branche ideal, liege es doch optimal „im Warenstrom“ an den Verkehrsachsen Nord-Süd und Ost-West. FVG liefert seine Produkte europaweit aus. 200 ihrer Transportlösungen stellen die Wildeshauser gegenwärtig im Jahr her, 400 sollen es – beginnend ab November – künftig werden. Stehen dafür bislang 1500 Quadratmeter zur Verfügung, biete die große Halle „deutlich Luft nach oben“, so der Geschäftsführer. Auf dem neuen Firmengelände soll jedoch nicht nur an Fahrzeugen und Aufliegern gearbeitet werden: Da Service und Arbeiten durchaus schon einmal ein bis zwei Tage in Anspruch nehmen können, bietet das angrenzende Gebäude den Fahrern nicht nur Unterkunft und etwa auch die Möglichkeit, ihre Wäsche zu waschen – und so die Wartezeit gut zu verbringen. Durch die neuen „ordentlichen und sauberen Strukturen“ erhofft sich Alpers mehr Zuspruch für sein Unternehmen – auch im Hinblick auf neue Mitarbeiter. FVG bildet Fahrzeug- und Stahlbauer sowie Industriekaufleute aus. Das Ministerium fördert gezielt kleine und mittlere Unternehmen mit bis 20 Prozent von deren Investitionssumme  fra

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