Feuerwehr löscht Entstehungsbrand

Großbrand-Alarm bei Geestland in Wildeshausen

Die Feuerwehr sucht nach der Ursache der Rauchentwicklung.
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Die Feuerwehr sucht nach der Ursache der Rauchentwicklung.

Wildeshausen – Die Feuerwehren aus Wildeshausen und Düngstrup sowie Angestellte der Firma Geestland haben am Dienstag gegen 7.30 Uhr auf dem Dach eines Betriebsgebäudes an der Düngstruper Straße einen Großbrand verhindert.

Entscheidend war aber, dass Anlieger frühzeitig eine Rauchwolke über dem Gebäude entdeckt hatten und die Großleitstelle deshalb „Gebäudebrand groß“ meldete, sodass die Kräfte aus Düngstrup und Wildeshausen gleich mit neun Fahrzeugen ausrückten.

Bei der Auslösung einer Brandmeldeanlage und einer unklaren Gefahrenlage fahren zunächst deutlich weniger Feuerwehrleute los, um den Bereich zunächst zu erkunden und bei Bedarf nachzularmieren.

„Die Rauchentwicklung war bereits vom Westring aus zu sehen“, berichtete Ortsbrandmeister Lutz Ertelt, der die Koordination des Einsatzes auf dem Dach übernahm, während Jens Hogeback den gesamten Einsatz leitete.

Feuerwehr öffnete Dach an Abluftanlage

Werksmitarbeiter von Geestland befanden sich schon auf dem Dach, als die Feuerwehr ankam. „Sie haben mit Feuerlöschern den Brand an einem Ablüfter bekämpft“, so Ertelt.

Die Flammen hatten sich jedoch auf wenigen Quadratmetern bereits durch die Dachfläche sowie die Dämmung gefressen, sodass die Feuerwehr rund vier Quadratmeter öffnen musste, um die Glutnestester abzulöschen. Unterdessen war in der Halle, in der Schlachtreste gelagert und abtransportiert werden, die Brandmeldeanlage angesprungen und hatte die Sprinkleranlage ausgelöst. Damit musste die Feuerwehr den Bereich nach dem Löschen gegen 9 Uhr nicht mehr belüften. Laut Polizei ist aber wohl mit Wasserschäden zu rechnen. Die Höhe ist jedoch noch unbekannt.

Die rund 500 Mitarbeiter des Betriebes waren frühzeitig evakuiert worden, die Produktion stand für einige Stunden still.

Im Einsatz waren rund 50 Kräfte aus Wildeshausen und Düngstrup. „Wenn die Anwohner und die Bediensteten von Geestland nicht so schnell gewesen wären“, so Ertelt, „wäre es für das Gebäude möglicherweise zu spät gewesen.“

In der Vergangenheit hatte es öfters Alarme aus dem Betrieb an der Düngstruper Straße gegeben, weil die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte – zuletzt am 5. Juli um 5.55 Uhr. Dabei handelte es sich aber um Fehlalarme. Zu einem solchen war die Einsatzbereitschaft aber auch am Dienstag in der Frühe vor der Geestland-Alarmierung ausgerückt. Es hatte die Brandmeldeanlage in einem Haus der Diakonie Himmelsthür an der Kleinen Straße ausgelöst. Hier handelte es sich offenbar um einen technischen Defekt, sodass Hogeback die Anlage lediglich zurückstellen musste. In der Nacht zuvor waren die Feuerwehrleute beim Kreisaltenheim an der Goldenstedter Straße gewesen. Auch dort hatte es die Auslösung einer Brandmeldeanlage gegeben.

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Wie die Polizei mitteilt, geriet am Montag gegen 15.50 Uhr eine Balkonmarkise eines Mehrfamilienhauses in der Straße „Am Geestrand“ in Bookholzberg in Brand. Ein 16-jähriger Jugendlicher hatte auf dem Balkon die Gassteckkartusche seines zum Anheizen von Shisha-Kohle genutzten Gaskochers ausgewechselt. Hierbei kam es aus unbekannten Gründen zu einer Entzündung des Gases. In der Folge griff das Feuer auf die Balkonmarkise über. Durch aufmerksame Nachbarn wurde der Brand mit einem Feuerlöscher abgelöscht. Außerdem brachten sie den 16-Jährigen und seine 14-jährige Schwester aus der Wohnung.

Durch das Feuer wurden der Jugendliche und eine helfende Nachbarin verletzt und mit Rettungswagen bin umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bookholzberg stuften die Wohnung als zunächst unbewohnbar ein. Der Schaden wurde auf 2.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise griff das Feuer nicht auf das Gebäude über.

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