Strecke von 2,8 Kilometern wird saniert

Großbaustelle auf der L 338 im Jahr 2022

Nächstes Jahr ein Sanierungsfall: die Delmenhorster Straße wird 2022 zur Baustelle.
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Nächstes Jahr ein Sanierungsfall: die Delmenhorster Straße wird 2022 zur Baustelle.

Wildeshausen – In Wildeshausen wird es im nächsten Jahr eine neue Großbaustelle geben. Wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg mitteilte, ist 2022 die Sanierung der L 338 (Delmenhorster Straße ab Altona-Kreuzung und Harpstedter Straße bis Reckumer Straße) geplant. Die Strecke ist 2,8 Kilometer lang und soll im Rahmen des seit 2019 laufenden Sonderprogramms zur Sanierung von Ortdurchfahrten jeweils in Abschnitten bearbeitet werden.

Behördenleiter Johann de Buhr konnte auf Nachfrage zum Umfang der Maßnahme noch keine konkreten Daten nennen. „Wir gehen jetzt in die genaue Planung“, erklärte er. Davon hingen auch die Kosten ab. Da es sich bei der L 338 um eine vielbefahrene Strecke in Wildeshausen handelt, dürften Umleitungen und Verkehrsbehinderungen zu erwarten sein.

Das Land Niedersachsen investiert in diesem Jahr nach eigenen Angaben insgesamt 118,5 Millionen Euro in seine Straßen- und Radwegeinfrastruktur. Im Rahmen des Sonderprogramms zur Sanierung von Ortsdurchfahrten im Zuge von Landesstraßen soll bis zum Jahr 2022 der Fahrbahnzustand in 133 Ortsdurchfahrten nachhaltig verbessert werden soll. Im Landkreis Oldenburg sind neben dem Westring die Durchfahrten im Zuge der L867 in Bookholzberg und der L 870 in Wardenburg in der Bauvorbereitung.

Die Halbzeitbilanz des laufenden Programms kann sich laut Mitteilung von Verkehrsminister Bernd Althusmann sehen lassen: Die erste Tranche für die Jahre 2019 und 2020 umfasste niedersachsenweit 66 Bauprojekte, von denen 44 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 48,5 Millionen Euro bereits abgeschlossen sind. Hierbei wurden sowohl Ortsdurchfahrten als auch angrenzende Streckenabschnitte erneuert. Weitere 13 Maßnahmen befinden sich derzeit in der Bauphase. Lediglich neun sind wegen der Komplexität der Bauvorbereitungen noch in der Startphase. Im Gegenzug wurden sechs Baumaßnahmen der zweiten Tranche vorgezogen. Die zweite Tranche beinhaltet insgesamt noch einmal 67 Ortsdurchfahrten.

Abstimmung mit den Kommunen

Die Bauprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen abgestimmt, die auch eigene Maßnahmen in die Planung einfließen lassen können. Darüber hinaus werden auch die an die Ortsdurchfahrten angrenzenden sanierungsbedürftigen Abschnitte der Landesstraßen erneuert. Diese Vorgehensweise ermöglicht den zielgerichteten und effektiven Einsatz der Ressourcen und verringert durch die Bündelung von Baumaßnahmen die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer sowie Anlieger.

Althusmann: „Diese Art der effektiven, wirtschaftlichen und nachhaltigen Sanierung unserer niedersächsischen Ortsdurchfahrten ist ein Erfolgsprogramm. Die vierjährige Laufzeit des Sonderprogramms zur Sanierung von Ortsdurchfahrten schafft für die Kommunen den Raum, flankierend kommunale Baumaßnahmen vor und während des Landesstraßenprojekts zu realisieren. Dies ist bei allen Beteiligten auf viel positive Resonanz gestoßen. Dieses kooperative und effiziente Projektmanagement werden wir auch für die zweite Halbzeit des Sanierungsprogramms fortsetzen.“

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