Wirtschaftsförderung arbeitet an neuen Modellen

Gratis-Internetsurfen vom Bahnhof bis Zwischenbrücken?

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Stefan Brors, Bernhard Block, Frank Stöver, Claus Marx, Jens-Peter Hennken, Gudrun Brockmeyer und Stephan Rollié (v.l.) prüfen für den Fotografen, ob der Hotspot auf dem Marktplatz noch funktioniert.

Wildeshausen - Der Internet-Hotspot der EWE in Wildeshausen ist zwar seit vier Monaten gekündigt. Er läuft jedoch noch so einigermaßen. An neuen und modernen Lösungen wird derzeit gearbeitet, so das Ergebnis eines Gespräches der Christlichen Demokraten für Wildeshausen (CDW) mit Wirtschaftsförderer Claus Marx am Montagabend.

Gegen Ende des Jahres, so hofft Marx, könnte in der Innenstadt – vom Westertor bis zum Huntetor, von der Musikschule bis zur Alexanderkirche und zum Bahnhof – WLAN angeboten werden. Das wäre dann ein Jahr, nachdem der Fachausschuss empfohlen hatte, schnelles Internet für alle Stadtbesucher zu ermöglichen. „Acht Monate sind jetzt vergangen. Wir glauben, schnelle Verbindungen sind wichtig für eine attraktive Innenstadt“, so Jens-Peter Hennken (CDW).

Auf dem Marktplatz finden sich die alten Sender der EWE.

Das sieht Marx genauso. Ein reines Freifunkangebot von vielen Geschäftsleuten hält er jedoch für wenig praktikabel. „Es muss sich ständig jemand darum kümmern“, sagte er. Jetzt hoffe die Verwaltung, im Stadthaus eine 50 oder 100-Mbit-Verbindung der Kommunalen Datenverarbeitung zu bekommen. Gleichzeitig könnte man bald einen Vertrag mit der EWE abschließen, um bis Herbst im Stadthaus einen Hotspot einzurichten. „Einige Geschäftsleute würden mitmachen, so dass wir strahlenförmig eine WLAN-Verbindung einrichten können“, berichtete Marx.

„Am besten bis nach Zwischenbrücken und auch im Schwimmbad“, plädierte Stephan Rollié (CDW) für eine „große Lösung“, die auch ein wenig mehr kosten dürfe.

Marx sicherte zu, in den kommenden Monaten Konzepte vorzulegen, damit Investitionen vom Finanzausschuss für den Haushalt freigegeben werden können. Ihm schwebt vor, dass das nötige Geld dann aus dem Topf der Wirtschaftsförderung zur Verfügung gestellt wird. „Wir freuen uns darauf“, war die einhellige Meinung der CDW-Fraktion. 

dr

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