Kolpingsfamilie feierte Jubiläum

Gottesdienst und Gesellenbrief

Gerald Riewers, Pfarrer Holger Kintzinger und Elisabeth Stock (Bildmitte von links) mit den Ministranten und den Bannerträgern aus Wildeshausen, Visbek, Lutten, Rechterfeld, Ahlhorn, Goldenstedt und vom Landesverband.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (hen) · Der Duft von Weihrauch, festlicher Gesang und stolze Banner: Feierlicher hätte es gestern Vormittag in der katholischen St.-Peter Kirche in der Wittekindstadt kaum sein können. Mit einem Festgottesdienst wurde das 125-jährige Bestehen der Kolpingsfamilie Wildeshausen gebührend gefeiert.

„Schuster bleib bei deinen Leisten. An dieses Sprichwort hat sich Adolph Kolping, Gott sei Dank, nicht gehalten“, sagte Pfarrer Holger Kintzinger in seiner Predigt. Die Kolpingsfamilie sei nicht aus gewesenem, so wie etwa Phönix aus der Asche entstanden, sondern heraus aus dem Wunsch nach Gemeinschaft. Mit allem, was dazu gehöre. Nicht den kleinsten, sondern den größten gemeinsamen Nenner hätten die Menschen dabei im Sinn gehabt. So habe man mit Kolping einen gemeinsam Weg gesucht und gefunden: „Für Jesus und die Menschen.“

Unter dem Motto „Wir sind Kolping“, hieß es weiter, dass die Kolpingmenschen dieser Zeit unter anderem aus Verbundenheit handeln, Gottes Liebe weiter tragen und ein Zufluchtsort seien für jeden, der kommen mag.

Im Anschluss an den Gottesdienst folgte ein Empfang im Waltberthaus. Dabei hatten sich der stellvertretende Vorsitzende des Kolpingwerkes, Landesverband Oldenburg, Bernd von Lehmden und Wildeshausens stellvertretender Bürgermeister und Ratsvorsitzender Uwe Leinemann in die Gratulantenschar eingereiht.

Nach einem Spaziergang kam im historischen Rathaussaal am Nachmittag mit dem „Kolping-Gesellenbrief“ auch der gesellige Teil des „Familienfestes“ nicht zu kurz. Dabei mussten die Teilnehmer in Disziplinen, wie dem Schuhe besohlen, ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Hier hatten auch die Kleinsten ihr Vergnügen. „Das macht Spaß“, sagte Theresa (8) aus Visbek. So etwas habe sie noch in ihrem Leben gemacht. „Mit dem Gesellenbrief wollten wir das Handwerk ehren, für das Adolph Kolping seinerzeit den Gesellenverein gründete“, sagte Gerald Riewers, Vorsitzender der Wildeshauser Kolpingsfamilie. Insgesamt habe man einen rundum gelungenen Jubiläumstag feiern können. Er habe nur in zufriedene Gesichter geblickt. Auch die auswärtigen Gäste waren begeistert, so wie August Blome aus Goldenstedt: „Ein schönes rundes Fest.“

„Ohne die fleißigen Helfer vor und hinter den Kulissen wäre das nicht machbar gewesen“, hob Riewers besonders hervor, auch mit Blick auf Theresia Lambertz und Irmgard Dellwisch: Sie mussten für die Teilnehmer rund 80 Kolping-Gesellenbriefe schreiben

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