Ausschuss wünscht sich mehr Schutz

Glaner Straße: Keine Ampel, aber Übergang?

Eine Ampel macht auf der Glaner Straße wenig Sinn. Vielleicht aber eine Querungshilfe oder ein Schutzstreifen für Radfahrer. - Foto: dr

Wildeshausen - Der Verkehr auf der Glaner Straße in Wildeshausen rechtfertigt auf keinen Fall die Einrichtung einer Ampel im Bereich der Kreuzung Dr.-Dürr-Straße/Nelkenstraße/Bauernmarschweg.

Das haben Untersuchungen im Auftrag der Stadt ergeben, und auch die Mitglieder des Ausschusses für Ordnung, Soziales und Familie akzeptierten das so im Rahmen ihrer Sitzung am Donnerstagabend im Feuerwehrhaus in Düngstrup. Dennoch sehen die meisten Politiker Handlungsbedarf, um Fußgänger und Radfahrer besser zu schützen.

Es kamen mehrere Vorschläge auf den Tisch, die nun zeitnah abgearbeitet werden sollen. Vera Debicki (SPD) schlug vor, den Kreuzungsbereich besser auszuleuchten und eventuell einen Schutzstreifen für Radfahrer zu markieren, wie er bereits auf der Ahlhorner Straße existiert. Das befürwortete auch Klaus Schultze von den Grünen, der davon sprach, dass die breite Fahrbahn zum Rasen verführt. Er könnte sich vorstellen, dass eine bauliche Querungshilfe zumindest für eine Geschwindigkeitsreduzierung sorgen würde.

Prüfung der Vorschläge

Beide Vorschläge sollen zunächst geprüft werden. Walter Panschar (SPD) gab aber gleich zu bedenken, dass es keinen optimalen Standort für eine Querungshilfe gibt. „Mir hat ein Kollege von der Polizei gesagt, dass das Fehlen der Nebenanlage das Problem ist. Die Kreuzung wird durch eine Querungshilfe eher unübersichtlicher.“

Diese Aussage brachte Hermann Hitz (UWG) dazu, einen Antrag einzubringen, zu prüfen, ob an der Stelle Nebenanlagen (Rad- oder Fußweg) geschaffen werden könnten, um mehr Sicherheit zu erreichen. Das könnte allerdings nur im Rahmen des Straßenausbauprogramms geschehen. Bürgermeister Jens Kuraschinski wies darauf hin, dass für die Anlieger eine Gebührenpflicht entstehen könnte.

Das Gremium empfahl eine Prüfung für den Bauauschuss. Somit werden alle Anregungen nun noch einmal abgewogen und kommen demnächst erneut in die politische Diskussion.

dr

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