„PCC“ spendet für Projekt des Sportvereins

Gildeclub engagiert sich für Kunstrasenplatz des VfL Wittekind

Spendenübergabe: Matthias Ruhle (hinten links) mit André Weber und Dirk Arlinghaus (sitzend, von rechts) vom Pfingstclub „PCC“ sowie den U9-Kickern Philipp Rüdebusch, Bjarne Spille, Felix Timm und Pia-Marie Arlinghaus (von links).
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Spendenübergabe: Matthias Ruhle (hinten links) mit André Weber und Dirk Arlinghaus (sitzend, von rechts) vom Pfingstclub „PCC“ sowie den U9-Kickern Philipp Rüdebusch, Bjarne Spille, Felix Timm und Pia-Marie Arlinghaus (von links).

Wildeshausen – Als 2020 das Pfingstfest des Wildeshauser Schützengilde erstmals wegen der Pandemie abgesagt wurde, starteten die Gildeclubs eine Challenge. Mit den gesparten „Pfingstgroschen“ wurden einige der Helfer beschenkt, die im Mittelpunkt der ersten Coronawelle standen. Etwa 4 000 Euro kamen zusammen, um den Pflegekräften in den Altenheimen und dem Krankenhaus sowie den Rettungssanitätern des Malteser Hilfsdienstes Gutscheine von Restaurants oder vom Wildeshauser Kino zu spenden.

Eine Win-Win-Situation sowohl für die Corona-Helfer als auch für die besonders unter dem Lockdown leidenden Betriebe. Auch in diesem Jahr fällt das Gildefest aus. Grund genug für die Mitglieder des Pfingstclubs „PCC“, die „Kriegskasse“ wiederholt zu plündern, um das Geld zu spenden.

Über 320 Euro dürfen sich die Fußballer des VfL Wittekind Wildeshausen freuen. Damit möchten die Gildebrüder die Spendenaktion für den neuen Kunstrasenplatz im Krandelstadion unterstützen. „Die Gildeclubs nutzen jährlich vor Pfingsten das Krandelstadion für den Gilde-Cup“, erklärte Dirk Arlinghaus, Präsident des Clubs, die Motivation hinter der Spende. „Die Kinder durften jetzt ein Jahr weder trainieren noch spielen. Für mich ist das auch ein Beitrag, den Nachwuchskickern zukünftig das Trainieren bei jedem Wetter zu ermöglichen“, ergänzt der Festausschussvorsitzende André Weber.

„Wir wollen das nicht als neue Challenge sehen. Aber es wäre schön, wenn viele Gildeclubs unserem Beispiel folgen würden“, hofft Arlinghaus, der zum Übergabetermin einige Kinder der U9, die er trainiert, mitgebracht hatte.

Matthias Ruhle aus dem VfL-Vorstand dürfte diese Initiative gerade recht kommen. Nachdem der Sportausschuss einen Zuschuss von 300 000 Euro in Aussicht gestellt hat, scheint eine Realisierung des Kunstrasenplatzes im Krandel im Jahr 2022 möglich zu sein. Weitere 200 000 Euro könnten je zur Hälfte vom Kreis- und vom Landessportbund kommen. Damit wäre der Löwenanteil der Gesamtkosten von 750 000 Euro abgedeckt.

„Der Rest muss privat finanziert werden“, so Ruhle, der auch Fußballobmann des VfL ist. Einen großen Batzen (150 000 Euro) warb Landmaschinenhändler Volker Schröder bei Wildeshauser Unternehmern ein. Einige Privatspenden befinden sich auch schon auf der Haben-Seite des Projekts.

„Eigentlich fehlen uns noch 25 000 Euro“, informierte Ruhle während der Spendenübergabe im Krandelstadion. Der Verein plant einen Eigenanteil von 75 000 Euro ein. Eine Aktion der Gildeclubs, genauso erfolgreich wie im vergangenen Jahr, würde für den VfL einen großen Schritt in Richtung Kunstrasenplatz bedeutend. Immerhin verfügen viele Nachbarvereine bereits über ein solches Grün.  hri

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