Rat befasst sich mit dem Wunsch

Gilde möchte Fläche im Krandel von der Stadt kaufen

Zeughaus (hinten) und Schießhaus gehören der Schützengilde, die Grundstücke, auf denen sie stehen, sind jedoch im Stadtbesitz.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. In den kommenden Wochen werden die Vogelstange, Schießhaus und Zeughaus wieder besonders herausgeputzt sein. Sie gehören der Wildeshauser Schützengilde. Die Flächen jedoch sind im Besitz der Stadt. Wenn es nach den Wünschen der Gilde ginge, würde sich das aber bald ändern.

In einem Brief haben Oberst Ernst Frost und Schatzmeister Siegbert Schmidt den Wunsch geäußert, die Areale im Krandel zu erwerben, auf denen das Gildehaus und das Schießhaus stehen. „Der Grund ist, dass wir zur Sicherung unseres bereits bestehenden Eigentums langfristige Planungssicherheit – auch für die nächste Generation – benötigen“, heißt es in dem Schreiben, über das in der Ratssitzung am 11. Mai diskutiert werden dürfte.

Bislang gibt es lediglich einen Gestattungsvertrag zwischen Stadt und Gilde, dass Zeughaus und Vogelstange genutzt werden dürfen. Der Vertrag ist fast 20 Jahre alt und kann erstmals zum 31. Dezember 2020 gekündigt werden. Die Stadtverwaltung schlägt nun dem Rat vor, die betroffenen Flächen gegenwärtig noch nicht zu verkaufen. Alternativ biete sich der Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages an, der die notwendigen Rechte für die Gilde einräumen könnte. Damit würde die Wildeshauser Bürgergesellschaft langfristige Planungssicherheit für den Betrieb des Schießplatzes und des Zeughauses erhalten. Als jährlichen Pachtzins schlägt die Verwaltung 840 Euro vor, wenn ein Verkehrswert von 35 Euro angekommen wird. Die Gilde hingegen hatte vorgeschlagen, zehn Euro pro Quadratmeter zu zahlen. Die infrage kommende Fläche wird in den Unterlagen für die Ratssitzung nicht quantifiziert.

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