Gewerbeschau lockt deutlich weniger Besucher/ Sonnabend ganz schwach

Flaute auf dem Frühlingsfest

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Die Kinder warten in der Disco auf das Schminken.

Wildeshausen - Von Dierk Rohdenburg. Am Sonnabend ganz mau, am Sonntag deutlich besser, aber nicht zufrieden stellend. Das Frühlingsfest rund um den Visbeker Kreisel in Wildeshausen litt unter geringem Besucherzuspruch. Ein Grund dafür war sicherlich das schlechte Wetter, doch viele vermissten auch interessante Neuigkeiten.

Als der Handels- und Gewerbeverein Wildeshausen vor sechs Jahren vergeblich versuchte, eine neue Gewerbeschau auf die Beine zu stellen, wurden einige Unternehmer an der Visbeker Straße auf eigene Rechnung aktiv und stellten ein Frühlingsfest auf die Beine, das bei den Besuchern gut ankam. Die Zahl der Aussteller wuchs mit den Jahren, auch die Fläche wurde größer. Diesmal allerdings ist die Zahl der Aussteller überschaubar und die Fläche dafür reichlich üppig bemessen: 40 Aussteller tummelten sich auf über 25000 Quadratmetern Fläche, und viele konnten am Sonnabend die Besucher per Handschlag begrüßen. „Absolut mau“, fand Imbissbetreiber Clemens Thale den ersten Tag. Autohändler Werner Beier sichtete kaum Interessenten, die Polizei hatte nichts zu tun, die AWO konnte keine Handzettel verteilen, und zu Dachdecker Dekker verlief sich auch niemand. Immerhin besichtigten Bürgermeister Jens Kuraschinski und die Organisatoren die Stände.

Der Sonntag lief ebenso lahm an. Ab 14 Uhr wurde es dann ein wenig besser, wenn auch die Kinder-Disco in der „Fun Factory“ deutlich schlechter besucht war als im Vorjahr. „Heute ist mehr los“, freute sich hingegen Rolf Quickert von der Polizei. „Jetzt kommen ein paar Leute“, fand Thomas Harms von der AWO. Bei Elektro Hoge war die Halle gut gefüllt. Dort gab es auch Schutz vor dem Regen, ebenso wie bei Küche & Co, wo eine Kochvorführung und ein Glücksrad lockten.

„Wir glauben, dass es besser ist, dieses Fest nur alle zwei Jahre zu machen“, erklärte Petra Dekker. Und dann müsse man über neue Angebote nachdenken, die die Kunden auch bei schlechtem Wetter an die Visbeker Straße locken.

„Vielleicht alles ein wenig konzentrierter“, erklärte Beier. „Das ist ganz schön weit auseinander gezogen hier.“ Immerhin, so seine Ansicht, könnten die Kunden bei dem Fest alle Angebote der heimischen Autohäuser vergleichen.

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