Ausschuss stimmt für Beibehaltung der Praxis

Gewerbeflächen in Zukunft für 30 Euro pro Quadratmeter

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Derzeit werden neue Gewergebebietsflächen in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme vorbereitet.

Wildeshausen - Ab dem kommenden Jahr sollen alle von der Stadt vermarkteten Gewerbelandflächen für einen Quadratmeterpreis von 30 Euro vermarktet werden. Die entsprechende Empfehlung gab der Ausschuss für Finanzen, Controlling und Wirtschaft am Donnerstagabend.

Schon lange war von der Politik moniert worden, dass die Stadt Wildeshausen jahrelang ihre Flächen weit unter dem Preis für die Erschließung für 18 Euro angeboten hatte. Vor einem Jahr änderte der Stadtrat die gängige Praxis und beschloss, Gewerbelandflächen innerhalb der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme „Vor Bargloy“ sowie Flächen der Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft ab dem 1. Januar zu einem Quadratmeterpreis von 30 Euro zu verkaufen. Allerdings wurde diese Regelung für das Jahr 2017 befristet.

Nach Auskunft der Stadtverwaltung konnten in diesem Jahr einige Grundstücksverkäufe für Gewerbebetriebe zu einem Preis von 30 Euro vorbereitet werden. Die Beurkundung steht zwar noch aus, dennoch hat sich der neue Preis nach Einschätzung des Fachbereichs Bau bewährt. Deshalb regt die Verwaltung an, die Praxis beizubehalten und erhielt dafür ein einstimmiges Votum.

Stadt will mit Ministerium sprechen

Unterdessen gab Bürgermeister Jens Kuraschinski bekannt, dass die Entwicklung des geplanten Industriegebietes „Wildeshausen-West“ einige Probleme bereitet, da das Sandabbauunternehmen nicht den fristgerechten Abbau garantieren kann, der für eine optimale Förderung des Projektes nötig ist. 

Deshalb muss die Stadt mit dem Ministerium in Hannover über eine Verlängerung des derzeit sehr eng gefassten Förderzeitraums (bis zum Jahr 2022) verhandeln und auf ein Entgegenkommen hoffen. Davon sind die weiteren Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern sowie dem Sandbauunternehmen abhängig.

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