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Getränke Nordmann übernimmt Harzmann Getränke

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Von: Dierk Rohdenburg

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Besuch bei Nordmann: Die Wildeshauser CDU mit Ehrengast Frank Imhoff (M.) und Bürgermeister Jens Kuraschinski (3.v.r.).
Besuch bei Nordmann: Die Wildeshauser CDU mit Ehrengast Frank Imhoff (M.) und Bürgermeister Jens Kuraschinski (3.v.r.). © CDU

Wildeshausen – Der Wildeshauser Getränkegroßhändler Nordmann übernimmt zum 1. Juni nach eigenen Angaben den Getränkefachgroßhändler Harzmann Getränke aus Nordenham.

„Die Belieferung der Kunden wird vom Standort Wildeshausen in Kooperation mit Bier Achnitz aus Brake erfolgen“, heißt es in einer Mitteilung von Nordmann. „Der Logistikstandort von Harzmann wird einer anderen Nutzung zugeführt.“

Die gesteigerte Belieferung vom Westring aus dürfte für Nordmann den Druck erhöhen, auf absehbare Zeit einen neuen Standort zu finden.

Das Thema kam auch im Rahmen einer Betriebsführung der CDU-Fraktion Wildeshausen mit Bürgermeister Jens Kuraschinski sowie dem Ehrengast des Wildeshauser Schaffermahls, Frank Imhoff (Präsident der Bremischen Bürgerschaft), zur Sprache. Geschäftsleiter Hendrik Böger legte nach Auskunft der CDU dar, wieso ein Industriegebiet Wildeshausen-West wichtig für die Entwicklung und Sicherung des Unternehmens am Standort ist.

Nordmann benötigt dringend mehr Platz

Der Betrieb hat eigenen Aussagen zufolge keinerlei Möglichkeiten mehr, am Westring zu wachsen und benötigt dringend Flächen in einem Industriegebiet, um dort auch einen 24-Stunden-Betrieb bei größeren Festen und Veranstaltungen gewährleisten zu können.

„Eine weitere Problematik ist am jetzigen Standort, dass das Leergutlager und das Getränkelager durch den Westring getrennt sind“, teilt CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sasse mit. Vor allem der immer mehr zunehmende Verkehr auf dem Westring führe dazu, dass die Arbeitsprozesse nur noch deutlich verlangsamt abgearbeitet werden könnten und dadurch schon jetzt Wettbewerbsnachteile entstünden.

„Die CDU in Wildeshausen setzt sich auch weiterhin für die Sicherung des Wirtschaftsstandortes Wildeshausen ein und appelliert an alle Beteiligten, solchen Unternehmen eine zukunftsfähige Perspektive in der Kreisstadt zu geben“, so Sasse.

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