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Sattelzug fährt auf Stau auf: A 1 nach Unfall bei Wildeshausen bis Mitternacht gesperrt

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Von: Dierk Rohdenburg

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Hoher Sachschaden: Auf der A 1 fuhr ein Laster auf das Stauende auf.
Hoher Sachschaden: Auf der A 1 fuhr ein Laster auf das Stauende auf. © Nonstop-News

Wildeshausen – Ein schwerer Lkw-Unfall hat am Donnerstag gegen 11.30 Uhr auf der A 1 auf Wildeshauser Gebiet nahe des Ahlhorner Dreiecks für eine Vollsperrung in Richtung Bremen gesorgt. Der Schaden beträgt 120.000 Euro.

Zur Unfallzeit war zwischen dem Dreieck Ahlhorn und der Anschlussstelle Wildeshausen-West eine Tagesbaustelle eingerichtet. Dadurch staute sich der Verkehr bis zurück zum Dreieck. Diesem Stauende näherte sich ein 51-Jähriger Sattelzugfahrer, der Leerpaletten geladen hatte. Nach Zeugenaussagen fuhr er mit seinem Zug ungebremst auf den stehenden Lastzug eines 46-Jährigen auf, der Seifen und Öle transportierte. Diese verteilten sich auf der Fahrbahn.

Durch das ungebremste Auffahren wurde die Fahrerkabine des 51-Jährigen eingedrückt. Er selber zog sich aber vermutlich nur Schnittwunden zu und gilt als leicht verletzt. Gleiches gilt für den 46-Jährigen, der durch den Aufprall ebenfalls leicht verletzt wurde. Beide wurden in Krankenhäuser gefahren.

An der Unfallstelle waren drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge eingesetzt. Zusätzlich rückten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Ahlhorn mit 18 Kameraden und vier Fahrzeugen aus. Mitarbeitende der Unteren Wasserbehörde waren ebenfalls vor Ort.

Autobahn ist in Fahrtrichtung Hamburg gesperrt

Nach der Kollision musste die Autobahn 1 in Richtung Hamburg ab dem Dreieck Ahlhorn gesperrt werden. Der Verkehr wird auf die Autobahn 29 abgeleitet. Ein Auffahren von der Autobahn 29 auf die Autobahn 1 in Richtung Hamburg ist ebenfalls nicht möglich. Die Sperrmaßnahmen wurden von Mitarbeitenden der Straßen- und Autobahnmeisterei Wildeshausen übernommen und dauern zurzeit noch an. Erst nach der Reinigung der Fahrbahn kann eine Freigabe erfolgen.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, den Bereich weiträumig zu umfahren. Es hat sich bereits ein kilometerlanger Stau gebildet.

Bei dem Unfall gerieten Gefahrenstoffe auf die Fahrbahn.
Bei dem Unfall gerieten Seifen und Öle auf die Fahrbahn. © Nonstop-News

Weiterer Unfall in Wardenburg

Einen weiteren Unfall gab es am Mittwoch gegen 18.25 Uhr auf der Oldenburger Straße in Wardenburg. Zwei Personen erlitten zum Teil schwere Verletzungen, es entstand hoher Sachschaden.

Laut Polizeibericht befuhr ein 43-jähriger Mann aus der Gemeinde Wardenburg mit einem VW die Oldenburger Straße von Wardenburg in Richtung Tungeln. Dabei wollte er nach links auf das Gelände einer Tankstelle abbiegen, musste aufgrund des Gegenverkehrs aber halten. Ihm folgte ein 35-jähriger Oldenburger, der den wartenden VW mit seinem Kleinwagen überholen wollte. Dieses Manöver musste er aber abbrechen. Er kam neben dem VW des wartenden Wardenburgers zum Stehen.

Dem 35-Jährigen folgte ein 44-Jähriger aus der Gemeinde Wardenburg mit einem Ford, der auf das Abbremsen nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte und auf den stehenden Kleinwagen auffuhr.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen des Oldenburgers nach vorne geschleudert, wo es zunächst zu einem Zusammenstoß mit dem VW eines 72-Jährigen aus der Gemeinde Wardenburg kam. Anschließend kam der Kleinwagen nach links von der Fahrbahn ab und in einem Graben zum Stehen.

Der Ford geriet nach dem Auffahren nach links auf das Gelände der Tankstelle und kollidierte dort mit dem Mercedes eines 41-jährigen Oldenburgers.

Zwei Verletzte ins Krankenhaus gebracht

Der 35-jährige Fahrer des Kleinwagens erlitt schwere, der 44-Jährige im Ford leichte Verletzungen. Beide wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren. Neben dem Rettungsdienst waren auch 16 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wardenburg an der Unfallstelle eingesetzt.

Der Ford und der Kleinwagen waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wurde von der Polizei auf etwa 23.000 Euro beziffert.

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