Thimo Holetzke ist der neue Pastoralreferent der katholischen Gemeinde

Gespannt auf die neuen Aufgaben

Pfarrer Ludger Brock (l.) und der neue Pastoralreferent Thimo Holetzke.
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Pfarrer Ludger Brock (l.) und der neue Pastoralreferent Thimo Holetzke.

Wildeshausen – Fünf Monate nach dem Ausscheiden von Matthias Goldberg hat sich am Sonntag während des Gottesdienstes dessen Nachfolger Thimo Holetzke der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter Wildeshausen vorgestellt. Der neue Pastoralreferent trat seinen Dienst am 1. August an. Holetzke stammt aus Neumünster und hatte zunächst zwei Semester evangelische Religionswissenschaft und Philosophie in Heidelberg studiert. 2011 ging er für drei Monate in das Benediktinerkloster Nütschau, dessen Jugendhaus er von mehreren Aufenthalten kannte.

„Die Mönche haben mir sogar ein Auto geliehen, damit ich den evangelischen Gottesdienst besuchen kann“, erzählt er. „Doch die katholische Liturgie und die Lektüre von Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., über die Einführung in das Christentum öffneten mir den Raum des Unsagbaren und Göttlichen, die Begegnung mit der Transzendenz und die Gelegenheit, mich dem Unbegreiflichen zu nähern“, offenbart Holetzke.

Mit 22 Jahren konvertierte er zum römisch-katholischen Glauben und studierte anschließend katholische Theologie in Münster. „Vor einigen Jahren bin ich schon einmal in Wildeshausen gewesen. Gemeinsam mit den Mönchen vom Kloster Nütschau pilgerten wir den Jakobsweg in mehreren Teilstücken von Wismar nach Vechta. Damals haben wir im Wildeshauser Gemeindehaus übernachtet“, erinnert er sich.

Nun hatte ihn das Bischöfliche Münstersche Offizialat für die vakante Stelle in Wildeshausen vorgeschlagen. Offenbar ein Glücksfall für beide Seiten. „Ich bin sehr froh, dass er hier ist“, freute sich Pfarrer Ludger Brock nach dem Gottesdienst.

Holetzke hat für sich und seine Frau in Wildeshausen schnell eine Doppelhaushälfte gefunden. Den Pastoralreferenten begeistert vor allem das viele Grün in der und um die Kreisstadt. „Wildeshausen ist wunderschön“, schwärmt er. Ein weiterer Umstand versüßt dem Paar den Umzug von Oldenburg in die kleinere Huntestadt: „Hier zahlt man für viel mehr Raum viel weniger Miete“, kommentierte er mit einem Lachen. Holetzke absolvierte seine Ausbildungszeit als Pastoralassistent in der Kirchengemeinde St. Marien in Oldenburg.

Seine seelsorgerischen Schwerpunkte sieht Pastoralreferent Holetzke vor allem in der Katechese und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. „Darüber hinaus will ich mal sehen, welche Aufgaben der Pfarrer für mich noch bereithält“, zeigte sich der 31-Jährige gespannt.

Am kommenden Sonntag wird er sich dann in der Herz-Jesu-Kirche den Ahlhorner Gemeindemitgliedern vorstellen.

Von Holger Rinne

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