Genehmigung für Umbau der ehemaligen Tennisplätze liegt dem VfL vor

Im Krandel hält schon bald Beach-Soccer Einzug

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Die Zuwegung zum neuen Areal muss als Erstes hergerichtet werden. Die Arbeiten haben in der vergangenen Woche begonnen.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Krandelverwalter Wolfgang Sasse scharrt derzeit mit den sprichwörtliche Hufen, wartet, bis sich Schnee und Frost wieder „verflüchtigt“ haben. Und das hat seinen guten Grund, denn die Arbeiten, die in der vergangenen Woche im Bereich der ehemaligen Tennisplätze im Krandel begonnen haben, sollen wieder aufgenommen werden. Dort entsteht eine völlig neue Sportanlage.

„Die Baugenehmigung ist bereits erteilt. Erster Schritt ist nun das Anlegen der Zuwegung“, betont Sasse. Diese führe über den Wohnmobilstellplatz und entlang des Kinderlandes „Rämmi Dämmi“. „Die Wohnung im vorderen Bereich haben wir bereits gekauft, um unseren Platzwart unterbringen zu können“, so Sasse.

Neben einem Sandplatz für alle Trendsportarten wie Beach-Soccer und -Handball wird auf dem Areal eine große Rasenfläche angelegt. Unter dem Motto „Ab nach Draußen“ soll den Kindern dort die Gelegenheit geboten werden, Sport zu treiben. „Die Sandfläche ist zudem auch für Reha-Sport vorgesehen“, sagt Sasse.

Derzeit ist der Bauhof damit beauftragt, die letzten Räumarbeiten durchzuführen. Unter anderem müssen noch ein Zaun sowie einige Büsche entfernt werden, wobei im Zugangsbereich bereits eine Hecke versetzt wurde. „Der Kreissportbund hat das Projekt überprüft und für förderungswürdig gehalten“, berichtet Sasse. Voraussetzung für den Zuschuss war jedoch die Teilnahme am „Qualifix-Baustein Sportstätten“-Kurs.

Somit würde die Finanzierung zu jeweils etwa 25 Prozent auf den VfL Wittekind, den Landessportbund, den Landkreis und die Stadt fallen. „Wenn wir alles von Firmen machen lassen würden, käme eine Summe von etwa 350000 Euro zusammen. Da wir aber sehr viel Eigenleistung erbringen, rechne ich damit, dass es nur knapp 100000 Euro werden“, betont der Krandelverwalter. Jetzt ist es an Sasse, einen Finanzierungsplan vorzulegen, um die Förderung des Landessportbundes zu erhalten.

Während die Finanzierung in drei Schritten erfolgen soll, ist die baumäßige Seite in fünf Abschnitte eingeteilt: Nach der Erschließung erfolgt die Räumung der Fläche. „Die Sandfläche möchte ich noch bis Mai fertiggestellt haben. Den Sand lasse ich mir sponsern. Ich gehe davon aus, dass das klappt“, so Sasse. Vierter Schritt ist das Anlegen der Rasenfläche, ehe mit dem Aufstellen von Toiletten-Containern und Zäunen sowie der Lichtanlage das Projekt dann abgeschlossen werden kann.

„Während das Grundstück exakt eingemessen wurde, hat ein Labor bereits den Boden geprüft. „Wir wissen jetzt genau, was wir machen müssen und können“, betont Sasse. Das Vorgehen sei exakt vom Landessportbund vorgeschrieben: „Unter anderem müssen wir für eine gute Drainage sorgen.“ Ansonsten habe der Boden keinen Besonderheiten ans Tageslicht gebracht. „Das Areal passt sich dann sehr gut an bestehende Einrichtungen an. Zudem ist ein direkter Übergang zum Krandel-Stadion und Trimmpfad möglich“, erklärt Sasse.

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