Gemeinsam spielen, bis das Ei explodiert

Einblicke in neue Bücher und Brettspiele an der St.-Peter-Schule

„Eiermatsch“ eignet sich für die gesamte Familie und Freunde.

Wildeshausen - Da soll noch einmal einer sagen, dass die Kinder und Jugendlichen nur noch auf das Smartphone sehen und damit spielen. Wer am Sonntag in der Aula der St.-Peter-Schule in Wildeshausen war, konnte zumindest den Eindruck bekommen, dass es noch viele junge Menschen gibt, die Brettspiele mögen und Bücher lesen, die aus Papier bestehen.

Zum fünften Mal boten die Grundschule, die katholische Jugend Wildeshausen sowie der Einzelhändler „Schnittker am Markt“ und eine Buchhandlung – diesmal war es „Bökers am Markt“ – einen Nachmittag rund um Spiele und Bücher an.

Die 14 Mitglieder der katholischen Jugend hatten sich bereits am Dienstag vor der Veranstaltung im Waltberthaus mit den Spielen beschäftigt, um den Kindern genau erklären zu können, wie die Regeln lauten. Im Angebot waren am Sonntag viele ganz neue Produkte. Aber Ludger Arkenberg erklärte beispielsweise mit „Eiermatsch“ auch ein Spiel, das schon beim vergangenen Mal sehr gut angekommen war. Mitspielen dürfen Kinder ab acht Jahren, die Karten ziehen und möglichst schlagfertig im Kreis herumgehend ihre Lieblingsspeise, Musikinstrumente oder leicht kaputt gehende Dinge nennen müssen. Unterdessen tickt das Ei und „explodiert“ zu einem vorher nicht bekannten Zeitpunkt.

Kaffee und Kuchen gegen eine Spende

Nebenan gab es Verfolgungsjagden auf Brettspielen und Geschicklichkeits- sowie Wissensspiele, die eifrig genutzt wurden. „Wir haben alle Kinder der Grundschulen eingeladen“, berichtet Annegret Arkenberg von der St.-Peter-Schule und freute sich über die gute Resonanz.

Viel los war auch bei der Buchhandlung, die Werke für Kinder ab acht Jahren sowie einen Stand mit Weihnachtsbüchern mitgebracht hatte. Auszubildende Alea Bahrs notierte Kaufwünsche auf einer Reservierungsliste, denn wegen des Sonntags durften keine Bücher per Kauf den Besitzer wechseln.

Dafür klingelte die Kasse am Stand des Fördervereins der Grundschule umso mehr. 21 Kuchen waren von den Eltern gebacken und gebracht worden. Gegen Spende wurden die Stücke mit Kaffee oder Tee abgegeben. Der Erlös ging an den Förderverein und kommt somit über einen Umweg gleich wieder der Schule zugute.

dr

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