Stadtverwaltung hofft, dass Pächter bleibt

Geld für Ratskellersanierung vorhanden

Eingang zum Ratskeller: In dem Lokal gibt es einigen Sanierungsbedarf wegen Feuchtigkeitsschäden.
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Eingang zum Ratskeller: In dem Lokal gibt es einigen Sanierungsbedarf wegen Feuchtigkeitsschäden.

Wildeshausen – Nach unserer Berichterstattung über Feuchtigkeitsschäden und die Renovierungsbedürftigkeit der Sanitäranlagen im Ratskeller betont die Wildeshauser Stadtverwaltung, dass diese Maßnahmen „völlig unstrittig“ sind. Zunächst, so Pressesprecher Hans Ufferfilge müsse die Feuchtigkeit in den Wänden beseitigt werden. Erst dann könne eine Renovierung erfolgreich sein.

„Für den Haushalt 2021 hat der Rat die erforderlichen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt, sodass mit den weiteren Planungen und Umsetzungen begonnen werden kann“, so Ufferfilge. „Beauftragt wurde bereits die Beseitigung der Feuchtigkeitsschäden unter der Eingangsplatte am Kellerabgang. Weiterhin wurde die notwendige Hebeanlage für die Abwasserbeseitigung im Sanitär- und Küchenbereich geplant.“ Man habe diese notwendige Vorgehensweise mit dem Pächter und Wirt des Ratskellers, Robil Uyar, mehrfach erörtert und hoffe, dass er angesichts dieser Ausgangslage nochmals seine Zukunftspläne überlege.

Uyar hatte in unserer Zeitung angekündigt, den am 31. März 2022 auslaufenden Pachtvertrag nicht mehr verlängern zu wollen. Er fühle sich von der Stadt im Stich gelassen, weil unter anderem die Toiletten längst hätten saniert werden sollen.

Problematisch ist zudem, dass im Rahmen des Brandschutzes nun ein zweiter Notausgang aus dem Lokal geschaffen werden muss. Bislang gibt es einen Ausgang über die Treppe und ein Fenster zum Marktplatz, das im Ernstfall geöffnet werden kann.

Wildeshauser Stadtrat muss sich mit den Plänen befassen

Nun ist geplant, den Sanitärbereich umzubauen, damit eine Tür mit Treppe in Richtung Marktplatz eingebaut werden kann. Die Stadt hat angekündigt, diese Planungen schnell voranzutreiben. Das Bauordnungsamt des Landkreises Oldenburg rechnet noch in diesem Monat mit einer Ausführungsplanung, die zur Genehmigung vorgelegt wird. Zudem muss sich der Stadtrat mit den Ausgaben befassen, denn nicht nur im Ratskeller ist ein zweiter Notausgang erforderlich. Weil im Bereich der Häusing ein Fahrstuhl installiert werden soll, muss die dortige Treppe verlegt werden. Derzeit dürfen sich im Ratshaussaal nicht mehr als 200 Personen aufhalten. Für die Zeit des Gildefestes gibt es eine Sondergenehmigung.

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