USA gegen Deutschland am 14. September

Länderspiel soll Werbung für den Mädchenfußball machen

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Am Ball für das Länderspiel sind Erich Meenken, Ralf Wübbeler (Ordnungsamt), Doris Prey-Klaassen, Thomas Eilers (Vertreter des Bürgermeisters) und Wolfgang Sasse (v.l.). 

Wildeshausen - In der Zeit vom 7. bis 15. September könnte es zum gewohnten Bild in der Stadt gehören, dass junge Frauen und Betreuer im Trainingsanzug mit der Flagge der USA durch Wildeshausen flanieren. In dieser Zeit ist das US-Soccer-Team der U-16-Juniorinnen in der Wittekindstadt zu Gast und trägt am 14. September vormittags ein Länderspiel gegen die U-16-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aus.

Wie bereits berichtet, hatte sich die Stadt Wildeshausen Ende vergangenen Jahres direkt über den DFB-Chef Reinhard Grindel um die Ausrichtung eines Junioren-Länderspiels beworben. Nach Aussage von Erich Meenken, Vorsitzender des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst, hatte allerdings niemand damit gerechnet, so schnell eine Zusage zu bekommen, da erst im vergangenen Jahr die U-16-Mannschaft der Junioren in Delmenhorst gespielt hatte.

Stadt finanziert Teile des Events

„Wir sind positiv überrascht“, so Meenken. Die Anlage im Krandel wurde bereits von einem Verantwortlichen des DFB akribisch begutachtet. „Es gibt aber noch viel zu tun“, betont Krandelverwalter Wolfgang Sasse. So müssten nicht nur die Tore und Netze ganz genau ausgemessen werden. Es gehe auch um eine optimale Unterbringung der jungen Kickerinnen, Freizeitmöglichkeiten, Trainingsgelegenheiten sowie weitere Aspekte. So müsse für einen Sicherheitsdienst ebenso gesorgt sein wie für rund 50 Ordner und genügend Tribünenplätze.

„Schön wäre es, wenn wir in Wildeshausen eine Art Schulwandertag hätten“, so Sasse, der schon mal mit der Realschule geklärt hat, dass von dort einige Schüler den Ordnungsdienst übernehmen. „Es soll eine Werbung für den Mädchenfußball werden“, sagt Doris Prey-Klaassen, zweite Vorsitzende des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst. Im VfL Wittekind gibt es aktuell sechs Mädchen- und Damen-Fußballteams. „Mehr geht derzeit nicht, weil wir gar nicht die Kapazitäten haben“, betont Sasse. Die Stadt Wildeshausen hat übrigens 5000 Euro in den Haushalt eingestellt, um Teile des Events zu finanzieren.

dr

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