Ab 1. Oktober neuer Geschäftsführer ?

GEG: Wenig Zeit für eine Lösung

Neuer Geschäftsführer gesucht: Hermann Busch muss gehen.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Zum 1. Oktober 2010 soll die Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft Wildeshausen (GEG) einen neuen ehrenamtlichen Geschäftsführer bekommen. So hat es der Rat beschlossen. Allerdings läuft dem Vorstand der Gesellschafterversammlung die Zeit weg. Um dem aktuellen hauptamtlichen Geschäftsführer Hermann Busch zu kündigen, muss es vorher einen förmlichen Beschluss der Versammlung geben. Zudem muss die Kündigung per Einschreiben bis zum 30. Juni zugestellt sein.

Völlig unklar ist hingegen noch, wer als ehrenamtlicher Geschäftsführer fungieren kann. „Ich kenne noch keine Namen“, so Hartmut Frerichs, stellvertretender Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und damit verantwortlich für die Geschäfte der GEG. Gestern beriet er sich mit Bürgermeister Kian Shahidi, um die weiteren Schritte zu planen. Sollte bis zum 1. Oktober kein Geschäftsführer gefunden sein, würde eine Person vom Amtsgericht bestimmt werden. Das ist sicherlich nicht im Sinne der Stadt.

„Ich kann mir nicht vorstellen, wer diese 40-Stunden-Woche ehrenamtlich arbeitet“, sagt unterdessen der aktuelle Geschäftsführer Busch. Zudem hätte nach der derzeitigen Rechtslage auch ein ehrenamtlicher die gleiche Kompetenz wie ein hauptamtlicher Geschäftsführer. „Um das zu ändern, müsste der Gesellschafter-Vertrag geändert werden.“

Das wäre eine der Aufgaben, die schnellstmöglich auf die Versammlung warten. Auch der Vertrag für die Betreuung der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) muss geändert werden, wenn wichtige Entscheidungen in Zukunft im Stadthaus fallen sollen. Die Grundstücke der StEM bleiben allerdings im Besitz der GEG, da sonst Grunderwerbssteuer fällig werden würde. Nachdem die Gesellschafterversammlung ihr Votum abgegeben hat, müssen die Vertragsänderungen auch noch im Verwaltungsausschuss und im Rat behandelt und verabschiedet werden. Das kostet Zeit, weil der Rat erst wieder nach der Sommerpause zusammenkommt.

Laut Ratsbeschluss wird schon in diesem Jahr kein Geld mehr für die GEG zur Verfügung gestellt, falls nicht genügend Einnahmen erwirtschaftet werden. Das aber ist erst mal kein Problem, da die GEG über Rücklagen in Höhe von über 200 000 Euro verfügt. „Wir haben dort die Überschüsse eingezahlt“, so Frerichs, der die Entwicklung der GEG seit neun Jahren begleitet. Bis auf das Stammkapital von 52 000 Euro könnte das Geld aufgezehrt werden.

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