GSG Oldenburg eröffnet Büro in Wildeshausen

Geförderter Wohnbau startet im Sommer

Jens Kuraschinski, Victoria Büttelmann, Stefan Könner und Landrat Carsten Harings (v.l.) bei der Eröffnung des GSG-Büros. - Foto: dr

Wildeshausen - „Jetzt sind wir hier.“ – Mit diesen Worten eröffnete Stefan Könner, Geschäftsführer der GSG Oldenburg Bau- und Wohngesellschaft das neue Servicebüro an der Huntestraße in Wildeshausen.

Dort möchte die Gesellschaft vor Ort über ihre Angebote informieren, die insbesondere in Wildeshausen und Harpstedt geschaffen werden. Bereits in zwei Monaten beginnt die GSG auf einem privaten Gelände am Kornweg mit dem Bau von geförderten Wohnungen. Etwa zur gleichen Zeit geht es in Harpstedt los, und ab September startet an der Heidloge des größte Projekt mit dem Bau von 57 Wohnungen auf einem Areal, das der Landkreis neben dem Kreisaltenheim zur Verfügung gestellt hat. „Wir werden im Landkreis etwa zehn Millionen Euro investieren“, so Könner.

Zunächst sei es geplant, Behinderten und Senioren Wohnraum zu bieten. Doch der Bedarf sei viel größer, denn viele Menschen dürften in den kommenden Jahren in die Situation kommen, dass ihre Rente kaum ausreicht, um sich Wohnraum auf dem normalen Markt zu besorgen. „Viele Menschen, die in der Pflege sind, werden zum Beispiel nicht so viel Geld verdienen“, erklärte Könner gestern. Deshalb müssten die Gemeinden rechtzeitig dafür sorgen, preisgünstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. „Wenn sie das nicht tun, könnten sie Probleme bekommen. Zudem ist das Angebot ein echter Wettbewerbsvorteil für die Städte.“

Die GSG wird erst jetzt im Landkreis richtig aktiv, weil der Bund die Förderbedingungen geändert hat. Erst seit Ende des vergangenen Jahres gibt es die Unterstützung für den ländlichen Raum. „Dabei erstellen wir keine Schlichtbauten“, so Könner. „Das sind ganz normale Häuser, die den Vorteil haben, dass der Bau gefördert wurde.“

„Wir haben einen Nachholbedarf“, erklärten auch Landrat Carsten Harings und Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski. Es gebe mehrere Anbieter, die sich im sozialen Wohnungsbau engagierten. „Der Vorteil der GSG ist jedoch, dass die Immobilien nachhaltig bewirtschaftet werden“, so Harings. Der Kreis habe eine Vorbildfunktion übernommen, indem er seine Fläche neben dem Kreisaltenheim zur Verfügung gestellt habe. „Wir hoffen, dass es andere genauso machen.

Im Servicebüro ist Victoria Büttelmann als Beraterin tätig. Sie hilft bei Fragen rund um Neuvermietungen und Reparaturen. Über das Büro soll später auch die Vermietung der Neubauvorhaben in Harpstedt und Wildeshausen erfolgen.“ 

dr

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